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Korrekturlese-RichtlinienVersion 2.0 vom 7. Juni 2009 (Überarbeitungsverlauf)Korrekturlese-Richtlinien auf Englisch /
Proofreading Guidelines in English Hier geht es zum Proofreading Quiz und Tutorial (nur Englisch). Oberstes Gebot„Lassen Sie den Text des Autors unverändert!“ Das fertige E-Book, das der Leser vielleicht in Jahrzehnten erst zu Gesicht bekommt, soll die Absicht des Autors genau vermitteln. Hat der Autor Wörter ungewöhnlich buchstabiert, so belassen wir sie in dieser Schreibweise. Hat der Autor ungeheuerlich rassistische oder voreingenommene Aussagen gemacht, so lassen wir sie so stehen. Hat der Autor nach jedem dritten Wort ein Komma, hochgestellte Zeichen oder Fußnoten gesetzt, behalten wir die Kommas, hochgestellten Zeichen und Fußnoten bei. Wir sind Korrekturleser, keine Lektoren, wenn etwas im Text nicht dem Bild der Originalseite entspricht, sollten Sie den Text so ändern, dass er dem Original entspricht. (Siehe Satz- und Rechtschreibfehler zur richtigen Behandlung von offensichtlichen Druckfehlern.) Allerdings ändern wir weniger bedeutsame typographische Konventionen, die den Sinn des Textes nicht beeinflussen. Zum Beispiel verbinden wir Worte, die an einem Zeilenumbruch getrennt wurden (Trennstriche am Zeilenende). Solche Änderungen ermöglichen die Erstellung einer konsistent formatierten Version des Buches. Unsere Korrekturregeln sind darauf ausgelegt, dieses Ziel zu erreichen. Bitte lesen Sie die übrigen Korrekturlese-Richtlinien sorgfältig unter diesem Gesichtspunkt. Für die Formatierung gibt es gesonderte Richtlinien – die vorliegenden Richtlinien sind ausschließlich für das Korrekturlesen gedacht. Als Korrekturleser sorgen wir für die Übereinstimmung des Inhalts, während später die Formatierer für die Übereinstimmung des Aussehens sorgen. Um es den nachfolgenden Korrekturlesern, Formatierern und Nachbearbeitern leichter zu machen, behalten wir darüber hinaus Zeilenumbrüche bei. Dadurch lassen sich die Zeilen im Text leichter mit den Zeilen in der Vorlage vergleichen. Kurzfassung dieser RichtlinienDie Kurzfassung dieser Richtlinien ist ein übersichtliches, zweiseitiges druckerfreundliches PDF-Dokument, das die wichtigsten Punkte enthält und Beispiele fürs Korrekturlesen gibt. Sie ist derzeit nur in englischer Sprache verfügbar (Proofreading Summary), aber eine deutsche Fassung ist in Arbeit. Falls Sie neu hier sind, empfehlen wir Ihnen, das PDF-Dokument auszudrucken und während des Korrekturlesens griffbereit zu halten. Möglicherweise müssen Sie erst eine Software zum Anzeigen von PDF-Dateien herunterladen und installieren. Eine kostenlose Version von Adobe® finden Sie hier. Über dieses DokumentDieses Dokument enthält Erklärungen zu den Korrekturregeln. Jedes Buch wird von vielen Korrekturlesern verteilt bearbeitet, von denen jeder andere Seiten liest. Das Einhalten der Korrekturregeln hilft allen, die Korrekturen konsistent, d. h. auf die gleiche Art durchzuführen. Das macht es den Formatierern und dem Nachbearbeiter leichter, die die Arbeit an einem Buch vervollständigen. Dieses Dokument ist nicht als allgemeines Regelwerk für Redaktionsarbeit oder Typographie gedacht. Wir haben in diese Korrekturlese-Richtlinien alle Punkte aufgenommen, zu denen neue Benutzer beim Korrekturlesen Fragen hatten. Es gibt eine getrennte Formatierungs-Richtlinie. Eine zweite Gruppe von Freiwilligen bearbeitet die Formatierung des Textes. Wenn Sie auf eine Situation stoßen, zu der Sie keinen Bezug in diesen Richtlinien finden, wird sie wahrscheinlich in den Formatierungsrunden bearbeitet und deshalb hier nicht erwähnt. Wenn Sie unsicher sind, fragen Sie bitte in der Projektdiskussion nach. Falls Sie etwas vermissen, etwas Ihrer Ansicht nach anders beschrieben werden sollte oder unklar für Sie ist, so lassen Sie es uns bitte wissen. Wenn Ihnen ein unbekannter Ausdruck in diesen Richtlinien begegnet, schlagen Sie nach im wiki jargon guide. Dieses Dokument wird laufend überarbeitet. Helfen Sie uns dabei, indem Sie uns Ihre Verbesserungsvorschläge im Forum Dokumentation mitteilen. ProjektkommentareWenn Sie ein Projekt zum Korrekturlesen auswählen, wird die Projektseite geladen. Auf dieser Seite befindet sich ein Abschnitt ‚Project Comments‘ (Projektkommentare), der spezielle Informationen zu diesem Projekt (Buch) enthält. Lesen Sie die Projektkommentare, bevor Sie mit dem Korrekturlesen beginnen! Falls der Projektmanager möchte, dass Sie in seinem Buch etwas anders machen als hier vorgeschrieben, so steht es dort. Anleitungen in den Projektkommentaren haben Vorrang vor den Regeln in diesen Richtlinien, also richten Sie sich danach. Wenn in den Projektkommentaren Anweisungen für die Formatierungsphase stehen, so sind diese beim Korrekturlesen noch nicht relevant. Außerdem kann der Projektmanager dort interessante Informationen über den Autor oder das Projekt einstellen. Bitte lesen Sie auch das Projektforum! Dort kann der Projektmanager Fragen zu den projektspezifischen Richtlinien klären. Oft wird es auch von Korrekturlesern verwendet, um andere auf wiederkehrende Schwierigkeiten im Projekt hinzuweisen und darauf, wie sie am besten angegangen werden. (Siehe unten). Über den Link ‚Images, Pages Proofread, & Differences‘ (Vorlagen, korrigierte Seiten & Änderungen) auf der Projektseite kann man sehen, was andere Korrekturleser geändert haben. Dieses Forum erörtert verschiedene Arten, diese Informationen zu benutzen. Forum/Diskussion eines ProjektesAuf der Projektseite, dem Ausgangspunkt für das Korrekturlesen, gibt es in der Zeile ‚Forum‘ den Link ‚Discuss this Project‘ (Projekt diskutieren), wenn es bereits eine Diskussion gibt oder ‚Start a discussion on this Project‘ (Diskussion zu diesem Projekt beginnen), wenn es noch keine gibt. Damit kommen Sie in einen Thread des Diskussionsforums speziell für dieses Projekt. Hier können Sie Fragen zum Projekt stellen, den Projektmanager über Probleme informieren usw. Benutzen Sie diesen Forum-Thread, um mit dem Projektmanager und anderen Korrekturlesern zu kommunizieren, die ebenfalls an diesem Buch arbeiten. Fehler auf früheren Seiten behebenDie Projektseite enthält Links zu den Buchseiten, die Sie zuletzt Korrektur gelesen haben. (Wenn Sie in einem Projekt noch keine Seiten bearbeitet haben, fehlen diese Links.) Seiten, die unter ‚DONE‘ (fertig) oder ‚IN PROGRESS‘ (in Arbeit) gelistet sind, sind verfügbar, um Korrektur-Änderungen vorzunehmen oder das Korrekturlesen abzuschließen. Klicken Sie einfach auf den Link zur Seite. Wenn Sie also entdecken, dass Sie auf einer Seite einen Fehler gemacht oder etwas falsch markiert haben, können Sie auf die entsprechende Seite klicken und sie erneut öffnen, um den Fehler zu beheben. Außerdem können Sie die Links ‚Images, Pages Proofread, & Differences‘ (Vorlagen, korrigierte Seiten & Änderungen) sowie ‚Just My Pages‘ (nur meine Seiten) auf der Projektseite verwenden. Sie finden ‚Edit‘ (Bearbeiten)-Links neben allen Seiten, die Sie in dieser Runde bearbeitet haben und die noch überarbeitet werden können. Weitere Informationen finden Sie entweder in der Hilfe zur Standard-Korrekturlese-Oberfläche (nur Englisch) oder in der Hilfe zur Erweiterten Korrekturlese-Oberfläche (nur Englisch), je nachdem, welche Benutzeroberfläche Sie verwenden.
Doppelte AnführungszeichenVerwenden Sie bitte die gewöhnlichen ASCII-Anführungszeichen ". Ersetzen Sie keine doppelten durch einfache Anführungszeichen. Lassen Sie sie so, wie der Autor sie geschrieben hat. Siehe Kapitel-Überschriften für den Fall, dass ein doppeltes Anführungszeichen am Beginn eines Kapitels fehlt. Für andere Anführungszeichen als " benutzen Sie die gleichen Zeichen, die im Originalbild erscheinen, sofern sie verfügbar sind. Die französischen Guillemets «wie hier» sind in den Pulldown-Menüs der Korrekturlese-Oberfläche zu finden, weil sie zum Latin-1-Zeichensatz gehören. Bitten denken Sie daran, eventuelle Leerzeichen zwischen den Guillemets und dem zitierten Text zu entfernen; falls sie benötigt werden, werden sie bei der Nachbearbeitung eingefügt. Das gleiche gilt für Sprachen, die umgekehrte Guillemets »wie hier« verwenden. Die in manchen Texten (in Deutsch oder anderen Sprachen) benutzten Anführungszeichen „wie diese“ sind nicht in den Pulldown-Menüs verfügbar, weil sie nicht zum Latin-1-Zeichensatz gehören. Sie werden oft in Guillemets »wie hier« umgewandelt (oder «wie hier» für Sprachen, die Anführungszeichen  “dieser Art„; verwenden), aber lesen Sie unbedingt die Projektkommentare, für den Fall, dass der Projektmanager abweichende Anweisungen gegeben hat. In diesem Fall folgen Sie den Anweisungen in den Projektkommentaren. Unter Umständen weist Sie der Projektmanager in den Projektkommentaren an, nicht-englische Anführungszeichen für ein bestimmtes Buch abweichend Korrektur zu lesen. Bitte stellen Sie sicher, dass Sie solche Anweisungen nicht in anderen Projekten verwenden. Einfache AnführungszeichenLesen Sie diese bitte Korrektur als gewöhnliches einfaches ASCII-Anführungszeichen ' (Apostroph). Ersetzen Sie keine einfachen durch doppelte Anführungszeichen. Lassen Sie sie so, wie der Autor sie geschrieben hat. Anführungszeichen auf jeder ZeileStehen bei Zitaten am Beginn jeder Zeile Anführungszeichen, so entfernen Sie alle mit Ausnahme desjenigen in der ersten Zeile. Geht das Zitat über mehrere Absätze, so sollte am Beginn eines jeden Absatzes ein öffnendes Anführungszeichen stehen bleiben. In Lyrik behalten Sie bitte die zusätzlichen Anführungszeichen bei, da hier die Zeilenumbrüche nicht geändert werden. Oft befindet sich das schließende Anführungszeichen erst ganz am Ende des Zitates, also möglicherweise nicht auf der Seite, die Sie gerade Korrektur lesen. Kümmern Sie sich nicht darum – fügen Sie keine schließenden Anführungszeichen hinzu, die nicht auf der Buchseite stehen. Es gibt einige sprachspezifische Ausnahmen. Im Französischen z.B. wird bei Dialog in Zitaten eine Kombination unterschiedlicher Satzzeichen verwendet, um verschiedene Sprecher zu bezeichnen. Wenn Sie mit einer bestimmten Sprache nicht vertraut sind, lesen Sie die Projektkommentare oder schreiben Sie eine Nachricht an den Projektmanager in der Projektdiskussion zur Klarstellung.
Punkte am Ende von SätzenHinter den Punkt, der einen Satz beendet, gehört ein einfaches Leerzeichen. Es ist nicht nötig, zusätzliche Leerzeichen nach Punkten zu entfernen, wenn sie schon im OCR-Text sind – wir können dies automatisch in der Nachbearbeitung erledigen. Leerzeichen bei SatzzeichenLeerzeichen vor Satzzeichen kommen bei alten Büchern manchmal vor, weil im 18. und 19. Jahrhundert z. B. vor Semikolon oder Komma oft „Teil-Leerzeichen“ gesetzt wurden. Im Allgemeinen sollten Satzzeichen ein Leerzeichen dahinter, aber keines davor haben. Falls im OCR-Text kein Leerzeichen nach dem Satzzeichen steht, fügen Sie eines ein. Steht ein Leerzeichen vor dem Satzzeichen, so entfernen Sie es. Das gilt auch für Sprachen wie Französisch, die normalerweise Leerzeichen vor Satzzeichen benutzen. Allerdings: Satzzeichen, die normalerweise in Paaren auftreten, wie "Anführungszeichen", (einfache), [eckige] und {geschweifte} Klammern, haben normalerweise ein Leerzeichen vor dem öffnenden Zeichen. Dieses sollte erhalten bleiben.
Zusätzliche Leerzeichen bzw. Tabulatoren zwischen WörternDie Texterkennung verursacht oft überflüssige Leerzeichen und Tabulatoren im Text. Sie brauchen sich nicht die Mühe zu machen, diese Leerzeichen zu entfernen – das kann automatisch in der Nachbearbeitung erfolgen. Überflüssige Leerzeichen um Satzzeichen, Gedankenstriche, Anführungszeichen herum usw. müssen jedoch entfernt werden, wenn sie das Symbol vom Wort trennen. Im folgenden Beispiel: A horse ; my kingdom for a horse. muss das Leerzeichen zwischen „horse“ und dem Semikolon entfernt werden. Die zwei Leerzeichen nach dem Semikolon sind in Ordnung – Sie brauchen keines der beiden zu löschen. Darüber hinaus sollten Sie Tabulatoren entfernen, wenn Sie sie im Text finden. Leerzeichen am ZeilenendeVerschwenden Sie keine Zeit damit, Leerzeichen am Ende jeder Zeile einzufügen; solche Leerzeichen werden automatisch entfernt, wenn Sie die Seite speichern. Wenn der Text nachbearbeitet wird (Postprocessing), wird jeder Zeilenumbruch in ein Leerzeichen umgewandelt. Bindestriche, kurze und lange GedankenstricheNormalerweise kommen in Büchern vier Arten solcher Zeichen vor:
Siehe auch die Regeln für Binde- und Gedankenstriche am Ende der Zeile und am Ende der Seite. Beispiele – Bindestriche, kurze und lange Gedankenstriche
Trenn- und Gedankenstriche am ZeilenendeWenn ein Bindestrich als Trennzeichen am Zeilenende steht, dann fügen Sie die getrennten Wortteile wieder zusammen. Entfernen Sie den Bindestrich, wenn Sie das Wort verbinden, wenn es sich nicht um ein Wort mit Bindestrich handelt wie „well-meaning“. Siehe Bindestriche, kurze und lange Gedankenstriche für Beispiele aller Arten. Lassen Sie das zusammengefügte Wort in der oberen Zeile und setzen Sie danach einen Zeilenumbruch, um das Zeilenformat zu erhalten — das macht es einfacher für die Korrekturleser in späteren Runden. Folgt nach dem Wort noch ein Satzzeichen, so wird dieses ebenfalls in die obere Zeile übernommen. Wörter wie „to-day“ und „to-morrow“, die wir heute zusammenschreiben, stehen in alten Büchern oft noch mit Bindestrich. Lassen Sie sie mit Bindestrich, wenn sie so im Text stehen. Wenn Sie nicht sicher sind, ob der Autor einen Bindestrich verwendet hat, so lassen Sie ihn stehen, setzen ein * dahinter und verbinden das Wort wie hier: to-*day. Das Sternchen macht den Nachbearbeiter darauf aufmerksam, der den Überblick über alle Seiten hat und feststellen kann, wie der Autor das Wort üblicherweise geschrieben hat. Wenn ein langer Gedankenstrich (em-dash) am Anfang oder Ende einer Zeile im OCR-Text erscheint, verbinden Sie ihn genauso mit der anderen Zeile, so dass keine Leerzeichen oder Zeilenumbrüche darin bleiben. Wenn allerdings der Autor den Gedankenstrich am Anfang oder Ende eines Absatzes oder einer Gedichtzeile benutzt hat, lassen Sie ihn wie er ist, ohne ihn zur nächsten Zeile zu verbinden. Siehe Bindestriche, kurze und lange Gedankenstriche für Beispiele. Trenn- und Gedankenstriche am SeitenendeTrenn- und Gedankenstriche am Ende einer Seite werden Korrektur gelesen, indem Sie das Trennzeichen oder den Gedankenstrich am Ende der letzten Zeile stehen lassen. Setzen Sie ein Sternchen * hinter den Trenn- oder Gedankenstrich. Beispiel:
Auf Seiten, die mit einem Teil eines Wortes der vorhergehenden Seite bzw. mit einem Gedankenstrich beginnen, setzen Sie ein * vor das Teilwort bzw. den Gedankenstrich. Um das obige Beispiel fortzusetzen: Lesen Sie
Die Sternchen zeigen dem Nachbearbeiter, dass das Wort beim Zusammenfügen der einzelnen Seiten zum endgültigen E-Book verbunden werden muss. Bitte verbinden Sie die Fragmente nicht selbst über die Seitenumbrüche hinweg. Auslassungspunkte „...“ (Ellipse)Die Richtlinien für Englisch und für andere Sprachen (LOTE, Languages Other Than English) sind unterschiedlich. ENGLISCH: Eine Ellipse soll drei Punkte haben. Hinsichtlich der Leerzeichen werden die Punkte in der Satzmitte wie ein einzelnes Wort behandelt (d.h. ein Leerzeichen davor und dahinter). Am Ende des Satzes behandeln Sie die Ellipse wie ein Satzzeichen, also ohne Leerzeichen davor. Beachten Sie, dass am Satzende zusätzlich ein Satzzeichen steht. Ist das ein Punkt, sind es insgesamt 4 Punkte. Entfernen Sie vorhandene überflüssige Punkte und ergänzen Sie falls nötig fehlende, um immer die erforderlichen drei (oder vier) Punkte zu erhalten. Ein guter Hinweis darauf, dass man am Satzende ist, ist ein Großbuchstabe am Anfang des nächsten Wortes oder ein Satzendezeichen (z.B. ein Frage- oder Ausrufezeichen). LOTE (Languages Other Than English): Hier gilt die allgemeine Regel: „Halten Sie sich so nah wie möglich an die gedruckte Seite“. Fügen Sie also Leerzeichen ein, wenn sie vor oder zwischen den Punkten vorhanden sind, und verwenden Sie die gleiche Zahl von Punkten wie auf der Vorlage. Manchmal ist das auf der gedruckten Seite nicht deutlich zu erkennen; in diesem Fall fügen Sie ein [**unclear] ein, um den Nachbearbeiter auf die Stelle aufmerksam zu machen. (Anmerkung: Nachbearbeiter sollten diese regulären Leerzeichen durch geschützte Leerzeichen ersetzen.) Englische Beispiel:
ZusammenziehungenEntfernen Sie im Englischen Leerzeichen in Zusammenziehungen: zum Beispiel sollte would n't als wouldn't Korrektur gelesen werden und 't is als 'tis. Diese Lücken waren häufig eine Konvention der Drucker des 19. Jahrhunderts. Sie behielten den Zwischenraum bei, um darauf hinzuweisen, dass „would“ und „not“ ursprünglich getrennte Wörter waren. Manchmal ist der Zwischenraum auch nur ein Artefakt der OCR-Software. In beiden Fällen wird er entfernt. Unter Umständen geben Projektmanager in den Projektkommentaren vor, dass solche Leerzeichen nicht entfernt werden sollen. Dies ist vor allem bei Texten der Fall, die Umgangssprache, Dialekt oder Lyrik enthalten. BrücheKorrigieren Sie Brüche folgendermaßen: ¼ wird zu 1/4 und 2½ wird zu 2-1/2. Der Bindestrich zwischen ganzer Zahl und Bruch verhindert bei der Nachbearbeitung, dass die Zeile an dieser Stelle umgebrochen wird. Wenn es nicht ausdrücklich in den Projektkommentare gefordert wird, verwenden Sie keine Bruchsymbole. Akzente und nicht-ASCII-ZeichenBitte lesen Sie diese Korrektur, indem Sie die dem Original entsprechenden Symbole oder Buchstaben verwenden, soweit möglich einschließlich der Akzente. Wir können beim Korrekturlesen nur Latin-1-Buchstaben verwenden. Wenn Sie nicht sicher sind, ob ein Zeichen dazu gehört, sehen Sie in der Tabelle unten nach. Wenn Zeichen nicht auf Ihrer Tastatur sind, lesen Sie Eingabe spezieller Zeichen mit Informationen darüber, wie diese Zeichen beim Korrekturlesen eingegeben werden. Der œ Buchstabe (oe-Ligatur) ist nicht in Latin-1, deshalb markieren wir ihn mit eckigen Klammern wie in man[oe]uvre oder [OE]dipus für den Großbuchstaben Œ. Beachten Sie, dass der æ Buchstabe (wie in encyclopædia) in Latin-1 ist, also direkt eingegeben werden sollte. Für andere Zeichen außerhalb von Latin-1 siehe Diakritische Zeichen dazu, wie Akzente oder andere Markierungen über oder unter lateinischen Buchstaben eingegeben werden. Für Zeichen, die in diesen Richtlinien nicht behandelt werden, lesen Sie die Anweisungen des Projektmanagers in den Projektkommentaren. Buchstaben mit diakritischen ZeichenIn manchen Projekten gibt es Buchstaben mit speziellen Kennzeichnungen über oder unter dem normalen lateinischen Buchstaben A ... Z. Sie werden diakritische Zeichen genannt und weisen auf eine spezielle Aussprache dieses Buchstabens hin. Beim Korrekturlesen deuten wir sie in unserem normalen ASCII-Text mit einer speziellen Kodierung an, wie: ă wird zu [)a] für einen Brevis (den u-förmigen Akzent) über dem a oder [a)] für einen Brevis unter dem Buchstaben. Vergessen Sie nicht die eckigen Klammern ([ ]) rund um diese Zeichenkombination. In den seltenen Fällen, in denen ein diakritisches Zeichen über zwei Buchstaben steht, schließen Sie beide Buchstaben in die eckigen Klammern ein. Bei der Nachbearbeitung wird es dann durch ein Zeichen ersetzt, das in der endgültigen Textversion (7-bit-ASCII, 8-bit, Unicode, html usw.) möglich ist. Beachten Sie auch, dass es einige Buchstaben mit diakritischen Zeichen (vor allem die Vokale) bereits in unserem Standard-Latin-1-Zeichensatz gibt. Verwenden Sie in diesem Falle das Latin-1-Zeichen (siehe hier), das Sie zum Beispiel über die Pulldown-Menüs in der Korrekturlese-Oberfläche aufrufen können. In der folgenden Tabelle
steht „x“ für einen beliebigen Buchstaben,
der ein diakritisches Zeichen erhält.
Nicht-lateinische ZeichenManche Projekte beinhalten Zeichen aus nicht-lateinischen Schriften, also andere als die lateinischen Buchstaben A...Z – beispielsweise griechische, kyrillische (verwendet in Russisch, Slawisch und anderen Sprachen), hebräische oder arabische Buchstaben. Bei griechischen Buchstaben sollten Sie eine Transliteration versuchen. Dabei wird jeder Buchstabe des fremden Alphabets in den/die betreffenden lateinischen Buchstaben übertragen. Ein Tool, das die griechische Transliteration erleichtert, können Sie aus der Korrekturlese-Oberfläche aufrufen. Klicken Sie dazu auf die Schaltfläche ‚Greek-Transliterator‘ im unteren Bereich der Korrekturlese-Oberfläche. Wählen Sie dann mit der Maus die benötigten griechischen Buchstaben aus. Die entsprechenden Latin-1-Zeichen werden im Textfeld eingefügt. Wenn Sie fertig sind, übernehmen Sie den transliterierten Text mit „Ausschneiden & Einfügen“ in die aktuelle Buchseite. Umschließen Sie den transliterierten Text noch mit der Griechisch-Markierung [Greek: und ]. So wird zum Beispiel Βιβλος in der Transliteration zu [Greek: Biblos] („Buch“ – ein passendes Beispiel für DP!). Wenn Sie sich Ihrer Transliteration nicht sicher sind, markieren Sie diese mit **, damit die Korrekturleser in den späteren Runden und der Nachbearbeiter darauf aufmerksam werden. Andere Schriften, die nicht so leicht transliteriert werden können wie etwa Kyrillisch, Hebräisch oder Arabisch, kennzeichnen Sie einfach mit der entsprechenden Markierung [Cyrillic: **], [Hebrew: **] oder [Arabic: **]. Den Text lassen Sie so stehen, wie er gescannt wurde. Vergessen Sie dabei nicht die **, damit der Nachbearbeiter den Text leichter finden und bearbeiten kann.
Hochgestellte ZeichenIn älteren Büchern wurden Wörter häufig mit verkürzten Endungen dargestellt, die dann hochgestellt wurden. Lesen Sie diese Korrektur, indem Sie einen einzelnen Zirkumflex ^ einsetzen, gefolgt von dem hochgestellten Text. Wenn der hochgestellte Text mehr als ein Zeichen hat, umgeben Sie ihn zusätzlich mit geschweiften Klammern { und }. Zum Beispiel:
Wenn der hochgestellte Text ein Fußnotenzeichen ist, siehe stattdessen den Abschnitt Fußnoten. Der Projektmanager kann in den Projektkommentaren angeben, dass hochgestellter Text abweichend markiert wird. Tiefgestellte ZeichenTiefgestellte Zeichen kommen oft in wissenschaftlichen Texten vor, in anderen Werken sind sie nicht üblich. Korrektur gelesen werden sie durch Einsetzen eines Unterstrichs _ und Umschließen des Textes mit geschweiften Klammern { und }. Zum Beispiel:
Überdimensionale, verzierte Großbuchstaben als Eröffnung (Initialen)Lesen Sie einen großen, verzierten Buchstaben am Beginn eines Kapitels, Abschnitts oder Absatzes Korrektur wie einen gewöhnlichen Buchstaben. Siehe auch den Abschnitt Kapitelüberschriften der Korrekturlese-Richtlinien. Wörter in KapitälchenBitte lesen Sie nur die Zeichen in Kapitälchen (Großbuchstaben, die kleiner als die Standardtypen sind) Korrektur. Machen Sie sich dabei keine Gedanken über Groß- und Kleinschreibung. Sind die Zeichen schon GROSSBUCHSTABEN, kleinbuchstaben oder GeMIScht, so lassen Sie sie in GROSSBUCHSTABEN, kleinbuchstaben oder GeMIScht stehen. Kapitälchen erscheinen manchmal mit <sc> davor und </sc> dahinter. Siehe hierzu Formatierungen.
ZeilenumbrücheLassen Sie alle Zeilenumbrüche stehen, damit nachfolgende Freiwillige die Zeilen im Text bequem mit den Zeilen in der Vorlage vergleichen können. Seien Sie dabei besonders vorsichtig, wenn Sie getrennte Wörter wieder zusammenfügen oder Wörter um Gedankenstriche bewegen. Sollte der vorhergehende Korrekturleser die Zeilenumbrüche entfernt haben, setzen Sie diese bitte wieder so ein, dass sie der Vorlage entsprechen. KapitelüberschriftenLesen Sie die Kapitelüberschriften so Korrektur, wie sie im Text stehen. Eine Kapitelüberschrift steht normalerweise unterhalb der Kopfzeile und hat keine Seitenzahl in derselben Zeile. Kapitelüberschriften sind häufig in Großbuchstaben gedruckt. Ist das der Fall, so behalten Sie die Großbuchstaben bei. Achten Sie am Beginn des ersten Absatzes besonders auf fehlende doppelte Anführungszeichen, die von manchen Verlagen am Kapitelanfang weggelassen oder von der OCR wegen eines großen Initials im Original „übersehen“ wurden. Wenn der Absatz mit direkter Rede beginnt, fügen Sie das doppelte Anführungszeichen ein. Absatzabstände und -einrückungenSetzen Sie eine Leerzeile vor jeden Absatz, auch wenn er am Anfang der Seite beginnt. Sie sollten den Absatzanfang nicht einrücken, aber wenn er bereits eingerückt ist, so bemühen Sie sich nicht, die Leerzeichen zu entfernen – das kann automatisch in der Nachbearbeitung erledigt werden. Ein Beispiel finden Sie im Abschnitt Randnoten weiter unten. Kopf- und FußzeilenLöschen Sie Kopf- und Fußzeilen, aber nicht Fußnoten. Kopfzeilen befinden sich normalerweise ganz oben auf der Seite in derselben Höhe wie die Seitenzahl. Kopfzeilen können im ganzen Buch (oft der Buchtitel und der Name des Autors) oder für jedes Kapitel (oft die Kapitelnummer) identisch, aber auch auf jeder Seite unterschiedlich sein (mit dem Inhalt der einzelnen Seite). Entfernen Sie unterschiedslos alle, einschließlich der Seitenzahl. Zusätzliche Leerzeilen sollten entfernt werden außer da, wo wir sie absichtlich beim Korrekturlesen einfügen. Leerzeilen am Seitenende sind in Ordnung, sie werden entfernt, wenn Sie die Seite speichern. Fußzeilen stehen am unteren Rand der Vorlage und können eine Seitenzahl enthalten oder andere zusätzliche Zeichen, die nicht Teil dessen sind, was der Autor schrieb. Im Gegensatz dazu beginnt die Kapitelüberschrift gewöhnlich weiter unten auf der Seite und hat keine Seitenzahl auf derselben Zeile (siehe Beispiel unten).
AbbildungenIgnorieren Sie Illustrationen, aber lesen Sie alle Bildunterschriften Korrektur und erhalten Sie dabei die Zeilenumbrüche. Wenn die Bildunterschrift mitten in einem Absatz steht, verwenden Sie Leerzeilen, um sie vom Rest zu trennen. Text, der eine Bildunterschrift sein könnte (oder ein Teil davon), wie "Siehe Seite 66" sollte einbezogen werden, ebenso ein Titel in den Grenzen der Illustration. Die meisten Seiten mit Abbildung, aber ohne Text sind schon mit [Blank Page] gekennzeichnet. Belassen Sie diese Markierung so, wie sie ist.
Fußnoten/EndnotenLesen Sie Fußnoten Korrektur, indem Sie den Text der Fußnote am unteren Seitenrand belassen und ein Fußnotenzeichen an die Stelle setzen, auf die der Text sich bezieht. Im Haupttext sollte das Zeichen, das den Ort der Fußnote kennzeichnet, mit eckigen Klammern ([ und ]) umgeben und unmittelbar rechts neben das Wort[1] oder das Satzzeichen gesetzt werden,[2] auf das sich die Fußnote bezieht (wie im Text dargestellt und in den beiden Beispielen in diesem Satz). Sind Fußnoten mit einer Reihe von Sonderzeichen markiert (*, †, ‡, § usw.), dann ersetzen wir sie alle durch [*] sowohl im Text als auch durch * bei der Fußnote selbst. Am Ende der Seite lesen Sie den Text der Fußnote Korrektur, wie er gedruckt ist, einschließlich der Zeilenumbrüche. Achten Sie darauf, dass Sie vor der Fußnote das gleiche Fußnotenzeichen verwenden wie im Text. Benutzen Sie nur das Zeichen selbst zur Markierung ohne irgendwelche Klammern oder andere Satzzeichen. Setzen Sie jede Fußnote auf eine eigene Zeile in der Reihenfolge ihres Auftretens im Text mit einer Leerzeile vor jeder Fußnote. Übernehmen Sie keine horizontalen Linien, die die Fußnoten vom Haupttext trennen. Endnoten sind einfach Fußnoten, die am Ende eines Kapitels oder am Ende des Buches zusammengefasst sind, statt unten auf jeder Seite. Sie werden in der gleichen Weise Korrektur gelesen wie Fußnoten. Wo Sie ein Endnotenzeichen im Text finden, umgeben Sie es mit eckigen Klammern ([ und ]). Wenn Sie eine Seite mit Endnoten Korrektur lesen, setzen Sie Leerzeilen vor jede Endnote, damit klar ist, wo jede beginnt und endet. Fußnoten in Tabellen sollten dort bleiben, wo sie im Original stehen.
Randnoten (Marginalien)Manche Bücher haben kurze Zusammenfassungen einzelner Abschnitte auf dem Seitenrand neben dem Text stehen. Diese werden Randnoten (Marginalien) genannt. Lesen Sie den Text der Marginalie Korrektur, wie er gedruckt ist, und behalten Sie auch die Zeilenumbrüche bei (wobei Sie Trenn- und Gedankenstriche wie üblich behandeln). Lassen Sie eine Leerzeile vor und nach der Marginalie, damit sie vom übrigen Text unterschieden werden kann. Es kann passieren, dass die OCR-Software Marginalien irgendwo auf der Seite platziert oder sie sogar mit dem übrigen Text vermischt. Trennen Sie den Text so, dass der Text der Marginalie zusammensteht, aber kümmern Sie sich nicht um ihre Position auf der Seite.
Mehrspaltige TexteLesen Sie normalen Text, der in zwei Spalten gedruckt wurde, als eine Spalte. Dabei kommt die Spalte ganz links zuerst, anschließend der Text der nächsten und so weiter. Sie brauchen den Umbruch der Spalten nicht extra zu kennzeichnen; verbinden Sie einfach die Spalten. Sie finden ganz am Ende des Beispiels bei Marginalien ein Beispiel mit mehreren Spalten. Lesen Sie dazu auch die Abschnitte Sachregister und Schlagwortverzeichnisse sowie Tabellen. TabellenDie Aufgabe eines Korrekturlesers ist es sicherzustellen, dass die gesamte Information in einer Tabelle richtig ist. Lassen Sie zwischen einzelnen Tabelleneinträgen in einer Zeile genug Platz. Trennen sie die Einträge durch Leerstellen wenn nötig, aber kümmern Sie sich nicht um die präzise Ausrichtung. Behalten Sie die Zeilenumbrüche bei (wobei Sie Trenn- und Gedankenstriche wie üblich behandeln). Ignorieren Sie Punkte oder andere Satzzeichen (Führungszeichen), die zur Ausrichtung der Einträge gesetzt werden. Fußnoten in Tabellen sollten dort bleiben, wo sie im Original stehen. Zu den Einzelheiten siehe Fußnoten.
Gedichte/EpigrammeFügen Sie eine Leerzeile vor dem Gedicht oder Epigramm ein und eine danach, damit die Formatierer Anfang und Ende deutlich sehen können. Lassen Sie jede Zeile linksbündig ausgerichtet und behalten Sie die Zeilenumbrüche bei. Fügen Sie eine Leerzeile zwischen den Strophen ein, wenn sie in der Vorlage vorhanden ist. Zeilennummern in Gedichten sollten beibehalten werden. Lesen Sie in jedem Falle die Projektkommentare des Textes, den Sie bearbeiten.
Zeilennummernsind häufig in Gedichtbänden und erscheinen gewöhnlich in der Nähe des Randes in jeder fünften oder zehnten Zeile. Behalten Sie Zeilennummern bei, trennen Sie sie aber mit einigen Leerzeichen vom anderen Text, damit die Formatierer sie leicht finden können. Da der Text von Gedichten für das E-Book nicht umgebrochen wird, sind die Zeilennummern auch für den Leser von Interesse. Einzelne Wörter am unteren SeitenrandEntfernen Sie diese, auch wenn es die zweite Hälfte eines getrennten Wortes ist. In einigen älteren Büchern verweist das einzelne Wort am unteren Seitenrand (genannt „Kustos“, üblicherweise am rechten Rand gedruckt) auf das erste Wort auf der nächsten Seite des Buches. Es half dem Drucker, die richtige Rückseite (genannt „Verso“) zu drucken, und seinen Gehilfen, die Seiten für das Binden vorzubereiten. Außerdem diente es als Lesehilfe, damit der Leser nicht mehr als eine Seite umblätterte.
Leere SeitenDie meisten leeren Seiten bzw. Seiten, die zwar eine Abbildung, aber keinen Text enthalten, sind bereits mit der Markierung [Blank Page] gekennzeichnet. Kümmern Sie sich nicht darum. Wenn die Seite leer und ohne [Blank Page] ist, braucht die Markierung nicht eingefügt zu werden. Wenn im Korrekturfenster Text erscheint, aber eine leere Seite als Vorlage, oder wenn eine Buchseite mit Text angezeigt wird, aber kein Text im Korrekturfenster, dann halten Sie sich an die Anweisungen in den Abschnitten Schlechte Vorlagen und Falsche Vorlage zum Text. Vorder- und Rückseiten von TitelblätternLesen Sie den gesamten Text so Korrektur, wie er auf der Seite gedruckt ist, einerlei ob nur Großbuchstaben, Groß- und Kleinschreibung o. ä., einschließlich Publikationsjahr und Copyright-Angaben. In älteren Büchern ist der erste Buchstabe oft eine große, verzierte Grafik – machen Sie daraus einfach den dargestellten Buchstaben.
InhaltsverzeichnisseLesen Sie das Inhaltsverzeichnis so Korrektur, wie es im Buch abgedruckt ist, einerlei ob in Großbuchstaben, in Groß- und Kleinschreibung o. ä. Wenn sie in Kapitälchen stehen, gelten die Richtlinien für Kapitälchen. Ignorieren Sie Punkte oder andere Satzzeichen (Führungszeichen), die zum Ausrichten der Seitenzahlen verwendet werden. Diese werden später entfernt.
Sachregister und SchlagwortverzeichnisseSie brauchen die Zahlen nicht so auszurichten, wie sie auf der Vorlage aussehen. Stellen Sie lediglich sicher, dass Zahlen und Zeichensetzung mit der gescannten Vorlage übereinstimmen, und behalten Sie die Zeilenumbrüche bei. Die besondere Formatierung der Register erfolgt später im Prozess. Aufgabe des Korrekturlesers ist es, sicherzustellen, dass Text und Zahlen insgesamt korrekt sind. Dramen: Rollennamen/RegieanweisungenInnerhalb der Dialoge behandeln Sie einen Wechsel des Sprechers als einen neuen Absatz, mit jeweils einer Leerzeile davor. Wenn der Name des Sprechers auf einer eigenen Zeile steht, behandeln Sie auch diesen als eigenen Absatz. Regieanweisungen werden so formatiert, wie sie im Originaltext sind. Steht die Anweisung in einer eigenen Zeile, dann lesen Sie sie so Korrektur; steht sie am Ende einer Dialogzeile, dann lassen Sie sie dort. Regieanweisungen beginnen häufig mit einer öffnenden Klammer und lassen die schließende Klammer weg. Diese Konvention wird beibehalten; schließen Sie die Klammern nicht. Manchmal, vor allem in metrischen Texten, wird ein Wort einer zu langen Zeile getrennt und oberhalb oder unterhalb hinter eine Klammer ( platziert, statt in eine eigene Zeile. Bitte verbinden Sie das Wort wie bei einer normalen Trennung am Zeilenende. Ein Beispiel finden Sie hier. Bitte prüfen Sie die Projektkommentare, da der Projektmanager eine andere Formatierung festlegen kann.
Sonstige Besonderheiten und Behandlung von UnklarheitenWenn Sie während des Korrekturlesens auf etwas stoßen, das nicht von diesen Richtlinien abgedeckt wird, das Ihrer Meinung nach einer besonderen Behandlung bedarf oder von dem Sie nicht sicher wissen, wie es behandelt werden soll, stellen Sie Ihre Frage unter Angabe der png-Nummer (Seitenzahl) im Projektforum. Setzen Sie zusätzlich eine Anmerkung in den Korrektur gelesenen Text, die das Problem erläutert. Durch Ihre Anmerkung werden nachfolgende Korrekturleser, Formatierer und Nachbearbeiter auf das Problem hingewiesen. Beginnen Sie die Anmerkung mit einer eckigen Klammer und zwei Sternchen [** und schließen Sie sie wiederum mit einer eckigen Klammer ]. Dadurch ist sie deutlich vom Text des Autors getrennt und signalisiert dem Nachbearbeiter innezuhalten. Er wird diesen Teil des Textes und die dazugehörige Vorlage sorgfältig untersuchen, um etwaige Probleme zu lösen. Alle Kommentare von Lesern aus früheren Runden müssen an Ort und Stelle bleiben. Sie können auch die Runde angeben, in der Sie arbeiten, direkt vor der ], damit spätere Freiwillige wissen, wer die Anmerkung hinterlassen hat. Siehe den nächsten Abschnitt für Einzelheiten. Anmerkungen vorhergehender KorrekturleserAlle Anmerkungen oder Kommentare von Lesern aus früheren Runden müssen an Ort und Stelle bleiben. Sie können Ihre Zustimmung oder Ablehnung hinzufügen, aber selbst wenn Sie die Antwort wissen, dürfen Sie den Kommentar auf keinen Fall entfernen. Wenn Sie eine Quelle für die Lösung des Problems gefunden haben, so geben Sie sie bitte an, damit sich der Nachbearbeiter auch darauf beziehen kann. Wenn Sie in einer späteren Runde Korrektur lesen und auf die Anmerkung eines Mitlesers aus einer früheren Runde stoßen, deren Lösung Sie kennen, nehmen Sie sich bitte einen Moment Zeit und geben ihm Rückmeldung. Klicken Sie dazu auf seinen Namen in der Korrekturlese-Oberfläche und schicken Sie ihm eine private Mitteilung, in der Sie erklären, wie das Problem in Zukunft behandelt werden soll. Aber, wie bereits gesagt, lassen Sie die Anmerkung auf jeden Fall stehen.
FormatierungSie werden manchmal im Text schon Formatierung vorfinden.
Fügen Sie keine hinzu und korrigieren Sie diese Formatierungsinformationen
nicht; die Formatierer machen das später im Prozess.
Allerdings können Sie sie entfernen, wenn sie mit Ihrem
Korrekturlesen in Konflikt kommt. Der
Wenn der vorhergehende Korrekturleser Formatierung eingebracht hat, nehmen Sie sich bitte die Zeit, ihm Feedback zu geben. Klicken Sie auf seinen Namen in der Korrekturleseoberfläche und senden Sie ihm eine private Mitteilung, die erklärt, wie die Situation in Zukunft zu behandeln ist. Denken Sie daran, die Formatierung den Formatier-Runden zu überlassen. Allgemeine OCR-ProblemeOCR-Software hat gewöhnlich Schwierigkeiten, zwischen ähnlichen Zeichen zu unterscheiden. Einige Beispiele sind:
Achten Sie besonders auf diese Zeichen. Normalerweise genügt der Kontext, um zu entscheiden, welches das richtige Zeichen ist, aber geben Sie Acht – häufig „korrigiert“ Ihr Verstand die Zeichen automatisch beim Lesen. Die Unterscheidung dieser Zeichen ist einfacher, wenn Sie eine nicht-proportionale Schriftart verwenden, wie etwa DPCustomMono oder Courier. OCR-Fehler: „Scannos“Ein anderes häufiges Problem der OCR ist die falsche Erkennung von Zeichen, sogenannte OCR-Fehler (englisch „scannos“, nachgebildet „typos“ für Druck- und Satzfehler). Die Fehlerkennung kann ein Wort bilden, das
Das verbreitetste Beispiel für die zweite Art ist wahrscheinlich das Wort „and“, eingelesen als „arid“. Weitere Beispiele sind: „eve“ für „eye“, „Torn“ für „Tom“ und „train“ für „tram“. Dieser Typ Fehler ist schwer zu entdecken, und wir haben einen speziellen Ausdruck dafür: „Stealth Scannos“ (getarnte OCR-Fehler). Beispiele von Stealth Scannos sammeln wir in diesem Thread. Das Erkennen von Scannos ist einfacher, wenn Sie eine nicht-proportionale Schriftart verwenden, wie etwa DPCustomMono oder Courier. Um das Korrekturlesen zu unterstützen wird der Gebrauch von WordCheck (oder etwas vergleichbarem) in P1 empfohlen. In den anderen Korrekturlese-Runden ist es vorgeschrieben. OCR-Probleme: Ist das ° º wirklich ein Grad-Zeichen?Es gibt drei verschiedene Symbole, die in der Vorlage sehr ähnlich aussehen künnen und die von der OCR-Software gleich interpretiert werden (und zwar normalerweise falsch):
Handgeschriebene Notizen in BüchernÜbernehmen Sie keine handschriftlichen Ergänzungen oder Randnotizen in den Text (es sei denn, es wurde verblichener gedruckter Text überschrieben, um ihn besser lesbar zu machen). Lassen Sie auch handgeschriebene Kommentare von Lesern usw. weg. Schlechte VorlagenIst eine Vorlage schlecht (sie wird nicht geladen, ist unlesbar usw.), so machen Sie einen Eintrag im Projektforum und klicken Sie auf ‚Report Bad Page‘ (unbrauchbare Seite melden), damit die Seite in Quarantäne kommt, statt sie in die Runde zurück zu geben. Wenn nur ein kleiner Teil der Vorlage schlecht ist, hinterlassen Sie eine Anmerkung wie oben beschrieben und bitte schreiben Sie eine Nachricht in der Projektdiskussion, ohne die ganze Seite als schlecht zu markieren. Der Button "Bad Page" ist nur in der ersten Runde verfügbar, deswegen ist es wichtig, dass diese Fragen frühzeitig geklärt werden. Beachten Sie, dass einige Bilddateien von Seiten recht groß sind und Ihr Browser Schwierigkeiten bei der Darstellung haben könnte, besonders wenn Sie mehrere Fenster geöffnet haben oder einen älteren Computer benutzen. Bevor Sie die Seite als unbrauchbar melden, probieren Sie erst, die Vorlage zu vergrößern, einige Ihrer Fenster und Programme zu schließen, oder in der Projektdiskussion zu posten, um zu sehen, ob jemand anders das gleiche Problem hat. Falsche Vorlage zum TextWenn eine falsche Vorlage zum Text angezeigt wird, machen Sie einen Eintrag im Projektforum und klicken Sie auf ‚Report Bad Page‘ (unbrauchbare Seite melden), damit die Seite in Quarantäne kommt, statt sie in die Runde zurück zu geben. Der Button "Bad Page" ist nur in der ersten Runde verfügbar, deswegen ist es wichtig, dass diese Fragen frühzeitig geklärt werden. Es ist ziemlich normal, dass der OCR-Text in Ordnung ist, aber die ersten ein oder zwei Zeilen fehlen. Tippen Sie in diesem Fall bitte die fehlende(n) Zeile(n) ein. Wenn fast alle Zeilen im Korrekturfenster fehlen, tippen Sie entweder die ganze Seite ein (wenn Sie dazu bereit sind) oder klicken Sie auf ‚Return Page to Round‘. Dann wird die Seite erneut an jemand anders ausgegeben. Gibt es mehrere Seiten dieser Art, sollten Sie im Projektforum den Projektmanager darauf aufmerksam machen. Fehler der vorherigen KorrekturleserWenn ein vorhergehender Korrekturleser sehr viele Fehler gemacht hat oder viel übersehen hat, nehmen Sie sich bitte einen Moment Zeit und geben Sie ihm Rückmeldung. Klicken Sie dazu auf seinen Namen in der Korrekturlese-Oberfläche und schicken Sie ihm eine private Mitteilung. Erklären Sie ihm, wie er die Situation handhaben sollte, damit er in Zukunft besser zurecht kommt. Bitte seien Sie freundlich! Alle hier sind Freiwillige, und wir gehen davon aus, dass jeder sein Bestes gibt. Inhalt Ihrer Feedback-Nachricht sollte die Information sein, wie richtig Korrektur gelesen wird, nicht Kritik. Zeigen Sie anhand eines Beispiels auf, was der Freiwillige gemacht hat und was er hätte machen sollen. Hat der vorhergehende Korrekturleser hervorragend gearbeitet, so können Sie ihm ebenfalls eine Nachricht senden – vor allem, wenn die Seite besonders schwierig war. Satz- und Rechtschreibfehler: „Typos“Korrigieren Sie alle Fehler, die die OCR-Software fehlgelesen hat („Scannos“) – aber verbessern Sie nicht, was Ihnen wie Rechtschreib- oder Druckfehler vorkommt, die auf der gescannten Vorlage auftreten. In vielen älteren Texten werden Wörter abweichend vom modernen Gebrauch buchstabiert. Wir behalten diese älteren Schreibweisen bei, einschließlich aller Buchstaben mit Akzenten. Setzen Sie eine Anmerkung in den Text neben einen Dreckfuhler [**typo for Druckfehler]. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob es sich wirklich um einen Fehler handelt, fragen Sie auch in der Projektdiskussion nach. Ändern Sie etwas, so erklären Sie mit einer Anmerkung, was Sie geändert haben: [**typo "Dreckfuhler" fixed]. Verwenden Sie hierbei die beiden Sternchen **, damit der Nachbearbeiter auf diese Stelle aufmerksam wird. Tatsachenfehler im TextKorrigieren Sie keine Tatsachenfehler im Buch des Autors. Viele der Bücher, die hier bearbeitet werden, enthalten Aussagen, die wir nicht mehr als zutreffend empfinden. Lassen Sie diese so, wie sie der Autor geschrieben hat. Siehe Satz- und Rechtschreibefehler dazu, wie eine Anmerkung hinterlassen werden kann, wenn Sie glauben, der gedruckte Text sei nicht, was der Autor wollte. Einfügen spezieller Zeichen:Sind diese Zeichen nicht auf Ihrer Tastatur, so gibt es mehrere Möglichkeiten zur Eingabe:
Für Windows: Zur Auswahl eines Zeichens haben Sie folgende Möglichkeiten:
* Wenn nicht besonders verlangt in den Projektkommentare, benutzen Sie bitte keine Ordinalanzeiger oder hochgestellten Symbole, sondern stattdessen die Richtlinien für hochgestellten Text (x^2, f^o, etc.). † Wenn es in den Projektkommentaren nicht ausdrücklich verlangt wird, verwenden Sie bitte keine Bruch-Symbole, sondern die Regeln für Brüche (1/2, 1/4, 3/4, usw.). Für Apple Macintosh:
* Wenn nicht besonders verlangt in den Projektkommentare, benutzen Sie bitte keine Ordinalanzeiger oder hochgestellten Symbole, sondern stattdessen die Richtlinien für hochgestellten Text (x^2, f^o, etc.). † Wenn es in den Projektkommentaren nicht ausdrücklich verlangt wird, verwenden Sie bitte keine Bruch-Symbole, sondern die Regeln für Brüche (1/2, 1/4, 3/4, usw.). ‡ Anmerkung: Kein Tastenkürzel vorhanden; verwenden Sie die Pulldown-Menüs.
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