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Formatierungsrichtlinien

Version 1.9.e vom 19. Juli 2007       (Überarbeitungsverlauf)

Formatierungsrichtlinien auf Englisch / Formatting Guidelines in English
Formatierungsrichtlinien auf Französisch / Directives de Formatage en français
Formatierungsrichtlinien auf Portugiesisch / Regras de Formatação em Português
Formatierungsrichtlinien auf Niederländisch / Formateer-Richtlijnen in het Nederlands

Hier geht es zum Formatting Quiz (nur Englisch).

  Inhaltsverzeichnis
 
 
  • Formatieren: Richtlinien für ...
 
 
  • Sonderrichtlinien für spezielle Bücher
 
 
  • Allgemeine Probleme
 
   

Oberstes Gebot

„Lassen Sie den Text des Autors unverändert!“

Das fertige E-Book, das der Leser vielleicht in Jahrzehnten erst zu Gesicht bekommt, soll die Absicht des Autors genau vermitteln. Hat der Autor Wörter ungewöhnlich buchstabiert, so belassen wir sie in dieser Schreibweise. Hat der Autor ungeheuerlich rassistische oder voreingenommene Aussagen gemacht, so lassen wir sie so stehen. Hat der Autor jedes dritte Wort kursiv bzw. fett geschrieben oder überall Fußnoten angehängt, markieren wir sie als kursiv bzw. fett oder als Fußnoten. (Siehe Satz- und Rechtschreibfehler zur richtigen Behandlung von offensichtlichen Druckfehlern.)

Allerdings ändern wir weniger bedeutsame typographische Konventionen, die den Sinn des Textes nicht beeinflussen. Zum Beispiel verbinden wir Worte, die an einem Zeilenumbruch getrennt wurden (Trennstriche am Zeilenende). Solche Änderungen ermöglichen die Erstellung einer konsistent formatierten Version des Buches. Unsere Regeln sind darauf ausgelegt, dieses Ziel zu erreichen. Bitte lesen Sie die übrigen Richtlinien sorgfältig unter diesem Gesichtspunkt.

Um es dem nachfolgenden Formatierer und Nachbearbeiter leichter zu machen, behalten wir darüber hinaus Zeilenumbrüche bei. Dadurch lassen sich die Zeilen im Text leichter mit den Zeilen in der Vorlage vergleichen.

 

Kurzfassung dieser Richtlinien

Die Kurzfassung dieser Richtlinien ist ein übersichtliches, zweiseitiges druckerfreundliches PDF-Dokument, das die wichtigsten Punkte enthält und Beispiele fürs Formatieren gibt. Sie ist derzeit nur in englischer Sprache verfügbar (Formatting Summary), aber eine deutsche Fassung ist in Arbeit. Falls Sie neu hier sind, empfehlen wir Ihnen, das PDF-Dokument auszudrucken und während des Formatierens griffbereit zu halten.

Möglicherweise müssen Sie erst eine Software zum Anzeigen von PDF-Dateien herunterladen und installieren. Eine kostenlose Version von Adobe® finden Sie hier.

Über dieses Dokument

Dieses Dokument enthält Erklärungen zu den Formatierregeln. Jedes Buch wird von vielen Formatierern verteilt bearbeitet, von denen jeder andere Seiten formatiert. Das Einhalten der Regeln hilft allen, die Formatierung konsistent, d. h. auf die gleiche Art durchzuführen. Das macht es dem Nachbearbeiter leichter, die einzelnen Seiten zu einem E-Book zusammenzufügen.

Dieses Dokument ist nicht als allgemeines Regelwerk für Redaktionsarbeit oder Typographie gedacht.

Wir haben alle Punkte aufgegriffen, die neuen Formatierern und Korrekturlesern Schwierigkeiten bereitet haben. Falls Sie etwas vermissen, etwas Ihrer Ansicht nach anders beschrieben werden sollte oder unklar für Sie ist, so lassen Sie es uns bitte wissen.

Diese Richtlinien werden laufend überarbeitet. Helfen Sie uns dabei, indem Sie uns Ihre Verbesserungsvorschläge im Forum Dokumentation mitteilen.

Projektkommentare

Auf der Projektseite, dem Ausgangspunkt für das Formatieren, finden Sie einen Abschnitt ‚Project Comments‘ (Projektkommentare), der spezielle Informationen zu diesem Projekt (Buch) enthält. Lesen Sie die Projektkommentare, bevor Sie mit dem Formatieren beginnen! Falls der Projektmanager möchte, dass Sie in seinem Buch etwas anders formatieren als hier vorgeschrieben, so steht es dort. Anleitungen in den Projektkommentaren haben Vorrang vor den Regeln in diesen Richtlinien, also richten Sie sich danach. Außerdem kann der Projektmanager dort interessante Informationen über den Autor oder das Projekt einstellen.

Bitte lesen Sie auch das Projektforum! Dort kann der Projektmanager Fragen zu den projektspezifischen Richtlinien klären. Oft wird es auch von Formatierern verwendet, um andere auf wiederkehrende Schwierigkeiten im Projekt hinzuweisen und darauf, wie sie am besten angegangen werden. (Siehe unten).

Über den Link ‚Images, Pages Proofread, & Differences‘ (Vorlagen, korrigierte Seiten & Änderungen) auf der Projektseite kann man sehen, was andere Freiwillige geändert haben. Dieses Forum erörtert verschiedene Arten, diese Informationen zu benutzen.

Forum/Diskussion eines Projektes

Auf der Projektseite, dem Ausgangspunkt für das Formatieren, gibt es in der Zeile ‚Forum‘ den Link ‚Discuss this Project‘ (Projekt diskutieren), wenn es bereits eine Diskussion gibt oder ‚Start a discussion on this Project‘ (Diskussion zu diesem Projekt beginnen), wenn es noch keine gibt. Damit kommen Sie in einen Thread des Diskussionsforums speziell für dieses Projekt. Hier können Sie Fragen zum Projekt stellen, den Projektmanager über Probleme informieren usw. Benutzen Sie diesen Forum-Thread, um mit dem Projektmanager und anderen Formatierern zu kommunizieren, die ebenfalls an diesem Buch arbeiten.

Fehler auf früheren Seiten beheben

Wenn Sie ein Projekt zum Formatieren auswählen, wird die Projektseite geladen. Diese Seite enthält Links zu den Buchseiten, die Sie zuletzt bearbeitet haben. (Wenn Sie in einem Projekt noch keine Seiten formatiert haben, fehlen diese Links.)

Seiten, die unter ‚DONE‘ (fertig; grün) gelistet sind, sind zum Überarbeiten verfügbar; ‚IN PROGRESS‘ (in Arbeit; orange) bedeutet, dass die Arbeit noch nicht abgeschlossen ist. Wenn Sie also entdecken, dass Sie auf einer Seite einen Fehler gemacht oder etwas falsch markiert haben, können Sie auf die entsprechende Seite klicken und sie erneut öffnen, um den Fehler zu beheben.

Außerdem können Sie die Links ‚Images, Pages Proofread, & Differences‘ (Vorlagen, korrigierte Seiten & Änderungen) sowie ‚Just My Pages‘ (nur meine Seiten) auf der Projektseite verwenden. Sie finden ‚Edit‘ (Bearbeiten)-Links neben allen Seiten, die Sie in dieser Runde bearbeitet haben und die noch überarbeitet werden können.

Weitere Informationen finden Sie entweder in der Hilfe zur Standard-Korrekturlese-Oberfläche (nur Englisch) oder in der Hilfe zur Erweiterten Korrekturlese-Oberfläche (nur Englisch), je nachdem, welche Benutzeroberfläche Sie verwenden.

Formatieren: Richtlinien für ...

Vorder- und Rückseiten von Titelblättern

Formatieren Sie den gesamten Text so, wie er auf der Seite gedruckt ist, einerlei ob nur Großbuchstaben, Groß- und Kleinschreibung o. ä., einschließlich Publikationsjahr und Copyright-Angaben.

In älteren Büchern ist der erste Buchstabe oft eine große, verzierte Grafik – formatieren Sie ihn einfach als den dargestellten Buchstaben.

Beispielvorlage:
Vorlage Titelblatt
Richtig formatierter Text:

GREEN FANCY

BY

GEORGE BARR McCUTCHEON

AUTHOR OF "GRAUSTARK," "THE HOLLOW OF HER HAND,"
"THE PRINCE OF GRAUSTARK," ETC.

<i>WITH FRONTISPIECE BY</i>
<i>C. ALLAN GILBERT</i>

NEW YORK
DODD, MEAD AND COMPANY
1917

Inhaltsverzeichnisse

Formatieren Sie das Inhaltsverzeichnis so, wie es im Buch abgedruckt ist, einerlei ob in Großbuchstaben, in Groß- und Kleinschreibung und schließen Sie es in /* und */ ein. Lassen Sie eine Leerzeile zwischen diesen Markierungen und dem Rest des Textes. Seitenzahlen sollen erhalten bleiben und mit mindestes sechs Leerzeichen vom Rest der Zeile abgesetzt werden.

Entfernen Sie eventuelle Punkte oder Sternchen (Führungszeichen), die zum Ausrichten der Seitenzahlen benutzt wurden.

Beispielvorlage:

Richtig formatierter Text:





CONTENTS

/*
CHAPTER                                         PAGE

I. <sc>The First Wayfarer and the Second Wayfarer
Meet and Part on the Highway</sc>      1

II. <sc>The First Wayfarer Lays His Pack Aside and
Falls in with Friends</sc>      15

III. <sc>Mr. Rushcroft Dissolves, Mr. Jones Intervenes,
and Two Men Ride Away</sc>      33

IV. <sc>An Extraordinary Chambermaid, a Midnight
Tragedy, and a Man Who Said "Thank You"</sc>      50

V. <sc>The Farm-boy Tells a Ghastly Story, and an
Irishman Enters</sc>      67

VI. <sc>Charity Begins Far from Home, and a Stroll in
the Wildwood Follows</sc>      85

VII. <sc>Spun-gold Hair, Blue Eyes, and Various Encounters</sc>      103

VIII. <sc>A Note, Some Fancies, and an Expedition in
Quest of Facts</sc>      120

IX. <sc>The First Wayfarer, the Second Wayfarer, and
the Spirit of Chivalry Ascendant</sc>      134

X. <sc>The Prisoner of Green Fancy, and the Lament of
Peter the Chauffeur</sc>      148

XI. <sc>Mr. Sprouse Abandons Literature at an Early
Hour in the Morning</sc>      167

XII. <sc>The First Wayfarer Accepts an Invitation, and
Mr. Dillingford Belabors a Proxy</sc>      183

XIII. <sc>The Second Wayfarer Receives Two Visitors at
Midnight</sc>      199

XIV. <sc>A Flight, a Stone-cutter's Shed, and a Voice
Outside</sc>      221
*/

Leere Seiten

Formatieren Sie diese als [Blank Page], wenn sowohl Text als auch Vorlage leer sind.

Wenn im Formatierfenster Text erscheint, aber eine leere Seite als Vorlage, oder wenn eine Buchseite mit Text angezeigt wird, aber kein Text im Formatierfenster, dann halten Sie sich an die Anweisungen in den Abschnitten Schlechte Vorlagen und Falsche Vorlage zum Text.

Kopf- und Fußzeilen

Löschen Sie Kopf- und Fußzeilen, aber nicht Fußnoten.

Kopfzeilen befinden sich normalerweise ganz oben auf der Seite in derselben Höhe wie die Seitenzahl. Kopfzeilen können im ganzen Buch (oft der Buchtitel und der Name des Autors) oder für jedes Kapitel (oft die Kapitelnummer) identisch, aber auch auf jeder Seite unterschiedlich sein (mit dem Inhalt der einzelnen Seite). Entfernen Sie unterschiedslos alle, einschließlich der Seitenzahl.

Im Gegensatz dazu beginnt die Kapitelüberschrift weiter unten auf der Seite und hat keine Seitenzahl auf derselben Zeile Ein Beispiel hierfür finden Sie im nächsten Abschnitt.


Beispielvorlage:

Richtig formatierter Text:
/#
In the United States?[A] In a railroad? In a mining company?
In a bank? In a church? In a college?

Write a list of all the corporations that you know or have
ever heard of, grouping them under the heads <i>public</i> and <i>private</i>.

How could a pastor collect his salary if the church should
refuse to pay it?

Could a bank buy a piece of ground "on speculation?" To
build its banking-house on? Could a county lend money if it
had a surplus? State the general powers of a corporation.
Some of the special powers of a bank. Of a city.

A portion of a man's farm is taken for a highway, and he is
paid damages; to whom does said land belong? The road intersects
the farm, and crossing the road is a brook containing
trout, which have been put there and cared for by the farmer;
may a boy sit on the public bridge and catch trout from that
brook? If the road should be abandoned or lifted, to whom
would the use of the land go?
#/




CHAPTER XXXV.

<sc>Commercial Paper.</sc>


<b>Kinds and Uses.</b>--If a man wishes to buy some commodity
from another but has not the money to pay for
it, he may secure what he wants by giving his written
promise to pay at some future time. This written
promise, or <i>note</i>, the seller prefers to an oral promise
for several reasons, only two of which need be mentioned
here: first, because it is <i>prima facie</i> evidence of
the debt; and, second, because it may be more easily
transferred or handed over to some one else.

If J. M. Johnson, of Saint Paul, owes C. M. Jones,
of Chicago, a hundred dollars, and Nelson Blake, of
Chicago, owes J. M. Johnson a hundred dollars, it is
plain that the risk, expense, time and trouble of sending
the money to and from Chicago may be avoided,

[Footnote A: The United States: "Its charter, the constitution. * * * Its flag the
symbol of its power; its seal, of its authority."--Dole.]

Kapitelüberschriften

Formatieren Sie die Kapitelüberschriften so, wie sie im Text stehen.

Eine Kapitelüberschrift steht normalerweise unterhalb der Kopfzeile und hat keine Seitenzahl in derselben Zeile. Kapitelüberschriften sind häufig in Großbuchstaben gedruckt. Ist das der Fall, so behalten Sie die Großbuchstaben bei. Kapitelüberschriften sind üblicherweise in einer anderen oder größeren Schriftart gedruckt, die wie fett gedruckt oder gesperrt aussehen kann; wir markieren sie aber nicht als andere Schriftart, fett oder gesperrt. Sie sollten jedoch Markierungen für Kursivschrift oder Kapitälchen einbringen, falls diese in der Überschrift vorkommen.

Fügen Sie vier Leerzeilen vor „KAPITEL XXX“ ein, auch wenn das Kapitel auf einer neuen Seite beginnt. Es gibt keine „Seiten“ in einem E-Book, daher sind die Leerzeilen nötig. Danach lassen Sie eine Leerzeile zwischen jedem zusätzlichen Bestandteil der Kapitelüberschrift, wie z. B. Kapitelbeschreibung, eröffnendes Zitat usw., und lassen Sie zwei Leerzeilen vor dem Anfang des Textes des Kapitels stehen.

In alten Büchern sind das erste oder die ersten zwei Worte jedes Kapitels oft in Großbuchstaben oder Kapitälchen gedruckt; ändern Sie diese in Groß- und Kleinbuchstaben (nur der erste Buchstabe groß).

Achten Sie am Beginn des ersten Absatzes besonders auf fehlende doppelte Anführungszeichen, die von manchen Verlagen am Kapitelanfang weggelassen oder von der OCR wegen eines großen Initials im Original „übersehen“ wurden. Wenn der Absatz mit direkter Rede beginnt, fügen Sie das doppelte Anführungszeichen ein.

Beispielvorlage:

Richtig formatierter Text:
GREEN FANCY




CHAPTER I

THE FIRST WAYFARER AND THE SECOND WAYFARER
MEET AND PART ON THE HIGHWAY


A solitary figure trudged along the narrow
road that wound its serpentinous way
through the dismal, forbidding depths of
the forest: a man who, though weary and footsore,
lagged not in his swift, resolute advance. Night
was coming on, and with it the no uncertain prospects
of storm. Through the foliage that overhung
the wretched road, his ever-lifting and apprehensive
eye caught sight of the thunder-black, low-lying
clouds that swept over the mountain and bore
down upon the green, whistling tops of the trees.

At a cross-road below he had encountered a small
girl driving homeward the cows. She was afraid
of the big, strange man with the bundle on his back
and the stout walking stick in his hand: to her a
remarkable creature who wore "knee pants" and
stockings like a boy on Sunday, and hob-nail shoes,
and a funny coat with "pleats" and a belt, and a
green hat with a feather sticking up from the band.

Abschnittsüberschriften

Einige Texte haben Abschnitte innerhalb der Kapitel. Formatieren Sie diese Überschriften so, wie sie im Text erscheinen. Lassen Sie zwei Leerzeilen vor der Überschrift und eine danach, es sei denn, der Projektmanager verlangt etwas anderes. Wenn Sie nicht sicher sind, ob eine Überschrift ein Kapitel oder einen Abschnitt anzeigt, stellen Sie Ihre Frage unter Angabe der png-Nummer (Seitenzahl) ins Projektforum. Abschnittsüberschriften sind oft in einer anderen oder größeren Schriftart gedruckt, die wie fett gedruckt oder gesperrt aussehen kann; wir markieren sie aber nicht als andere Schriftart, fett oder gesperrt. Sie sollten jedoch Markierungen für Kursivschrift oder Kapitälchen einbringen, falls diese in der Überschrift vorkommen.

Weitere Hauptbestandteile eines Buches

Weitere Hauptbestandteile eines Buches wie Vorwort, Inhaltsverzeichnis, Einführung, Prolog, Epilog, Anhang, Quellenverzeichnis, Schlussfolgerung, Glossar, Zusammenfassung, Danksagungen, Literaturverzeichnis usw. sollten auf die gleiche Art formatiert werden wie Kapitelüberschriften, d. h. vier Leerzeilen vor der Überschrift und zwei Leerzeilen vor dem Beginn des Textes.

Randnoten (Marginalien)

Manche Bücher haben kurze Zusammenfassungen einzelner Abschnitte auf dem Seitenrand neben dem Text stehen. Diese werden Randnoten (Marginalien) genannt. Platzieren Sie Randnoten über dem Absatz, zu dem sie gehören. Eine Randnote sollte mit einer Randnoten-Markierung [Sidenote: und ] umschlossen werden, mit dem Text der Randnote darin. Formatieren Sie den Text der Randnote so, wie er gedruckt ist. Behalten Sie dabei Zeilenumbrüche, kursive Schrift, etc. bei. Lassen Sie eine Leerzeile nach der Randnote, damit sie nicht mit dem Absatz vermischt wird, wenn der Text beim Nachbearbeiten umgebrochen wird.

Falls es mehrere Randnoten für einen Absatz gibt, platzieren Sie diese der Reihe nach am Anfang des Absatzes. Lassen Sie zwischen den einzelnen Randnoten jeweils eine Leerzeile frei.

Falls der Absatz auf einer vorhergehenden Seite begonnen hat, platzieren Sie die Randnote oben auf der Seite und kennzeichnen Sie sie mit *, damit der Nachbearbeiter sehen kann, dass sie auf die vorherige Seite gehört, so wie hier: *[Sidenote: (Text der Randnote)]. Der Nachbearbeiter wird sie an die richtige Stelle verschieben.

Manchmal verlangt ein Projektmanager, dass Sie die Randnoten bei dem Satz platzieren, auf den sie sich beziehen, anstatt am Anfang oder Ende des Absatzes. In diesem Fall trennen Sie sie nicht mit Leerzeilen ab.

Beispielvorlage:

Richtig formatierter Text:

*[Sidenote: Burning
discs
thrown into
the air.]

that such as looked at the fire holding a bit of larkspur
before their face would be troubled by no malady of the
eyes throughout the year.[1] Further, it was customary at
Würzburg, in the sixteenth century, for the bishop's followers
to throw burning discs of wood into the air from a mountain
which overhangs the town. The discs were discharged by
means of flexible rods, and in their flight through the darkness
presented the appearance of fiery dragons.[2]

[Sidenote: The Midsummer
fires in
Swabia.]

[Sidenote: Omens
drawn from
the leaps
over the
fires.]

[Sidenote: Burning
wheels
rolled
down hill.]

In the valley of the Lech, which divides Upper Bavaria
from Swabia, the midsummer customs and beliefs are, or
used to be, very similar. Bonfires are kindled on the
mountains on Midsummer Day; and besides the bonfire
a tall beam, thickly wrapt in straw and surmounted by a
cross-piece, is burned in many places. Round this cross as
it burns the lads dance with loud shouts; and when the
flames have subsided, the young people leap over the fire in
pairs, a young man and a young woman together. If they
escape unsmirched, the man will not suffer from fever, and
the girl will not become a mother within the year. Further,
it is believed that the flax will grow that year as high as
they leap over the fire; and that if a charred billet be taken
from the fire and stuck in a flax-field it will promote the
growth of the flax.[3] Similarly in Swabia, lads and lasses,
hand in hand, leap over the midsummer bonfire, praying
that the hemp may grow three ells high, and they set fire
to wheels of straw and send them rolling down the hill.
Among the places where burning wheels were thus bowled
down hill at Midsummer were the Hohenstaufen mountains
in Wurtemberg and the Frauenberg near Gerhausen.[4]
At Deffingen, in Swabia, as the people sprang over the mid-*

[Footnote 1: <i>Op. cit.</i> iv. 1. p. 242. We have
seen (p. 163) that in the sixteenth
century these customs and beliefs were
common in Germany. It is also a
German superstition that a house which
contains a brand from the midsummer
bonfire will not be struck by lightning
(J. W. Wolf, <i>Beiträge zur deutschen
Mythologie</i>, i. p. 217, § 185).]

[Footnote 2: J. Boemus, <i>Mores, leges et ritus
omnium gentium</i> (Lyons, 1541), p.
226.]

[Footnote 3: Karl Freiherr von Leoprechting,
<i>Aus dem Lechrain</i> (Munich, 1855),
pp. 181 <i>sqq.</i>; W. Mannhardt, <i>Der
Baumkultus<i>, p. 510.]

[Footnote 4: A. Birlinger, <i>Volksthümliches aus
Schwaben</i> (Freiburg im Breisgau, 1861-1862),
ii. pp. 96 <i>sqq.</i>, § 128, pp. 103
<i>sq.</i>, § 129; <i>id.</i>, <i>Aus Schwaben</i> (Wiesbaden,
1874), ii. 116-120; E. Meier,
<i>Deutsche Sagen, Sitten und Gebräuche
aus Schwaben</i> (Stuttgart, 1852), pp.
423 <i>sqq.</i>; W. Mannhardt, <i>Der Baumkultus</i>,
p. 510.]

Absatzabstände und -einrückungen

Fügen Sie eine Leerzeile vor dem Beginn eines Absatzes ein, auch wenn der Absatz am Anfang der Seite beginnt. Die erste Zeile des Absatzes erhält normalerweise keinen Zeileneinzug. Sind Absätze aber bereits eingerückt, so bemühen Sie sich nicht, die Leerzeichen zu entfernen – das kann automatisch in der Nachbearbeitung erledigt werden.

Ein Beispiel finden Sie im Abschnitt Kapitelüberschriften weiter unten.

Mehrspaltige Texte

Formatieren Sie normalen Text, der in zwei Spalten gedruckt wurde, als eine Spalte.

Mehrspaltiger Text innerhalb eines sonst einspaltigen Abschnitts sollte als eine fortlaufende Spalte formatiert werden. Dabei kommt die Spalte ganz links zuerst, anschließend der Text der nächsten und so weiter. Sie brauchen den Umbruch der Spalten nicht extra zu kennzeichnen; verbinden Sie einfach die Spalten.

Falls die Spalten Aufzählungen enthalten, markieren Sie den Anfang der Liste mit /* und das Ende mit */, damit die Zeilen bei der Nachbearbeitung nicht umgebrochen werden. Lassen Sie eine Leerzeile zwischen diesen Markierungen und dem Rest des Textes.

Lesen Sie dazu auch die Abschnitte Sachregister und Schlagwortverzeichnisse, Aufzählungen und Tabellen.

Abbildungen

Text zu einer Illustration sollte mit einer Abbildungs-Markierung [Illustration:  und ] umschlossen werden, mit der Bildunterschrift darin. Formatieren Sie die Bildunterschrift so, wie sie gedruckt ist. Behalten Sie dabei Zeilenumbrüche, kursive Schrift, etc. bei.

Falls eine Abbildung keine Bildunterschrift hat, fügen Sie die Markierung [Illustration] ein.

Falls sich die Abbildung in der Mitte oder an der Seite eines Absatzes befindet, platzieren Sie die Abbildungs-Markierung vor oder hinter dem Absatz und lassen Sie eine Leerzeile, um sie zu trennen. Verbinden Sie den Absatz wieder, indem Sie alle dadurch verbliebenen Leerzeilen entfernen.

Falls es keinen neuen Absatz auf der Seite gibt, kennzeichnen Sie die Abbildungs-Markierung mit einem * wie hier *[Illustration: (Text der Bildunterschrift)], platzieren Sie sie ganz oben auf der Seite und lassen Sie eine Leerzeile dahinter.

Beispielvorlage:

Richtig formatierter Text:

[Illustration: Martha told him that he had always been her ideal and
that she worshipped him.

<i>Frontispiece</i>

<i>Her Weight in Gold</i>]


Beispielvorlage: (Abbildung in der Mitte eines Absatzes)

Richtig formatierter Text:

such study are due to Italians. Several of these instruments
have already been described in this journal, and on the present
occasion we shall make known a few others that will
serve to give an idea of the methods employed.

[Illustration: <sc>Fig.</sc> 1.--APPARATUS FOR THE STUDY OF HORIZONTAL
SEISMIC MOVEMENTS.]

For the observation of the vertical and horizontal motions
of the ground, different apparatus are required. The

Fußnoten/Endnoten

Fußnoten stehen nicht im Fließtext, d. h. der Text der Fußnote steht am unteren Seitenrand und ein Fußnotenzeichen an der Stelle, auf die der Text sich bezieht.

Beim Formatieren bedeutet das:

1. Die Zahl, der Buchstabe oder ein anderes Zeichen, das den Ort der Fußnote kennzeichnet, wird mit eckigen Klammern ([ und ]) umgeben und unmittelbar rechts neben das Wort[1] oder das Satzzeichen gesetzt,[2] auf das sich die Fußnote bezieht (wie im Text dargestellt und in den beiden Beispielen in diesem Satz).

Sind Fußnoten mit einer Reihe von Sonderzeichen markiert (*, †, ‡, § usw.), dann ersetzen wir diese durch fortlaufende Großbuchstaben (A, B, C usw.).

2. Eine Fußnote sollte mit einer Fußnoten-Markierung [Footnote #:  und ] umschlossen werden, mit dem Text der Fußnote darin und der Zahl oder dem Buchstaben an der Stelle, wo sich das # in der Fußnoten-Markierung befindet. Formatieren Sie den Text der Fußnote so, wie sie gedruckt ist. Behalten Sie dabei Zeilenumbrüche, kursive Schrift, etc. bei. Auch die Position am unteren Seitenrand bleibt unverändert. Achten Sie darauf, dass Sie vor der Fußnote das gleiche Fußnotenzeichen verwenden wie im Text. Setzen Sie jede Fußnote auf eine eigene Zeile in der Reihenfolge ihres Auftretens im Text. Wenn es mehr als eine gibt, trennen Sie die einzelnen Fußnoten durch Leerzeilen.

Bei einigen Büchern bittet Sie der Projektmanager möglicherweise, die Fußnoten im Fließtext anzuordnen. Lesen Sie in diesem Fall die Projektkommentare für weitere Anweisungen.

Im Text und der Beispielvorlage zu Kopf- und Fußzeilen finden Sie eine Beispiel-Fußnote.

Falls es eine Fußnote am unteren Seitenrand ohne Fußnotenzeichen im Text gibt, insbesondere wenn sie mitten im Text oder mitten im Wort beginnt, handelt es sich dabei wahrscheinlich um die Fortsetzung einer Fußnote von einer vorhergehenden Seite. Lassen Sie sie am unteren Seitenrand bei den anderen Fußnoten stehen und umschließen Sie sie mit *[Footnote: (Text der Fußnote)] (ohne jegliches Fußnotenzeichen). Das * zeigt an, dass die Fußnote fortgesetzt wurde, und macht den Nachbearbeiter darauf aufmerksam.

Falls eine Fußnote auf der nächsten Seite fortgesetzt wird (d. h. die Seite ist zu Ende, aber die Fußnote nicht), lassen Sie die Fußnote am unteren Seitenrand stehen und setzen Sie ein Sternchen * ans Ende der Fußnote, so wie hier: [Footnote 1: (Text der Fußnote)]*. Das * zeigt an, dass die Fußnote vorzeitig abbricht, und macht den Nachbearbeiter darauf aufmerksam, der sie später mit dem Rest des Fußnotentextes verbinden wird.

Falls eine fortgesetzte Fußnote mit einem getrennten Wort endet oder beginnt, markieren Sie sowohl die Fußnote als auch das Wort mit *, also:
[Footnote 1: Diese Fußnote wird auf der nächsten Seite fortgesetzt; das letzte Wort wird ebenfalls auf der näch-*]*
für den ersten Teil und
*[Footnote: *sten Seite fortgesetzt.].

Wenn eine Fußnote bzw. Endnote im Text markiert ist, aber auf dieser Seite nicht erscheint, behalten Sie das Fußnoten-/Endnotenzeichen bei und setzen Sie es in eckige Klammern ([ und ]). In wissenschaftlichen und technischen Büchern werden Fußnoten oft am Ende des Kapitels zusammengefasst – siehe ‚Endnoten‘ weiter unten.

Ausgangstext:
The principal persons involved in this argument were Caesar1, former military
leader and Imperator, and the orator Cicero2. Both were of the aristocratic
(Patrician) class, and were quite wealthy.

1 Gaius Julius Caesar.
2 Marcus Tullius Cicero.
Richtig formatierte Fußnote:
The principal persons involved in this argument were Caesar[1], former military
leader and Imperator, and the orator Cicero[2]. Both were of the aristocratic
(Patrician) class, and were quite wealthy.

[Footnote 1: Gaius Julius Caesar.]

[Footnote 2: Marcus Tullius Cicero.]

In manchen Büchern werden Fußnoten durch eine horizontale Linie vom Text getrennt. Wir behalten diese nicht bei; also lassen Sie nur eine Leerzeile zwischen Haupttext und Fußnoten (siehe Beispiel oben).

Endnoten sind einfach Fußnoten, die am Ende eines Kapitels oder am Ende des Buches zusammengefasst sind, statt unten auf jeder Seite. Sie werden in der gleichen Weise formatiert wie Fußnoten. Wo Sie ein Endnotenzeichen im Text finden, umgeben Sie es mit eckigen Klammern ([ und ]). Wenn Sie eine Seite mit Endnoten formatieren, umschließen Sie den Text jeder Endnote mit [Footnote #: (Text der Endnote)], mit dem Text der Endnote dazwischen und dem Endnotenzeichen dort, wo sich das # befindet. Trennen Sie die Endnoten durch Leerzeilen, damit sie getrennte Absätze bleiben, wenn der Text bei der Nachbearbeitung umgebrochen wird.

Fußnoten in Gedichten oder Tabellen sollten genauso behandelt werden wie andere Fußnoten. Die Formatierer sollten sie markieren und am Fuß der Seite belassen; der Nachbearbeiter wird ihre endgültige Position festlegen.

Ausgangstext – Gedicht mit Fußnoten:
Mary had a little lamb1
   Whose fleece was white as snow
And everywhere that Mary went
   The lamb was sure to go!

1 This lamb was obviously of the Hampshire breed,
well known for the pure whiteness of their wool.
Richtig formatierter Text:
/*
Mary had a little lamb[1]
  Whose fleece was white as snow
And everywhere that Mary went
  The lamb was sure to go!
*/

[Footnote 1: This lamb was obviously of the Hampshire breed,
well known for the pure whiteness of their wool.]

Kursiver Text

Formatieren Sie kursiv gedruckten Text mit einem <i> am Anfang und einem </i> am Ende des kursiv gedruckten Textes. (Beachten Sie den Schrägstrich „/“ in der schließenden Markierung.)

Satzzeichen bleiben außerhalb der Markierungen für Kursivdruck, außer der gesamte Satz oder Abschnitt ist kursiv gedruckt, oder aber die Interpunktion selbst ist Teil eines Ausdrucks, Titels oder einer Abkürzung in kursiver Schrift.

Die Punkte, die ein abgekürztes Wort im Titel einer Zeitschrift wie z. B. Phil. Trans. kennzeichnen, werden im Hinblick auf Kursivauszeichnung als Teil des Titels betrachtet und in die Kursiv-Markierungen einbezogen, also: <i>Phil. Trans.</i>.

Datumsangaben oder ähnliches formatieren Sie insgesamt als kursiv gedruckt, anstatt die Wörter als kursiv und die Zahlen als nicht-kursiv zu markieren. Der Grund dafür ist, dass in vielen Schriftarten älterer Texte die Zahlen in regulärer und kursiver Schrift gleich aussehen.

Falls der kursiv gedruckte Text aus einer Reihe/Liste von Wörtern oder Namen besteht, markieren Sie diese jeweils einzeln mit Kursiv-Markierungen.

Beispiele – Kursiver Text:

Ausgangstext: Richtig formatierter Text:
Enacted 4 July, 1776 <i>Enacted 4 July, 1776</i>
God knows what she saw in me! I spoke
in such an affected manner.
<i>God knows what she saw in me!</i> I spoke
in such an affected manner.
As in many other of these Studies, and As in many other of these <i>Studies</i>, and
(Psychological Review, 1898, p. 160) (<i>Psychological Review</i>, 1898, p. 160)
L. Robinson, art. "Ticklishness," L. Robinson, art. "<i>Ticklishness</i>,"
December 3, morning.
1323 Picadilly Circus
/*
<i>December 3, morning.</i>
1323 Picadilly Circus
*/
Volunteers may be tickled pink to read
Ticklishness, Tickling and Laughter,
Remarks on Tickling and Laughter
and Ticklishness, Laughter and Humour.
Volunteers may be tickled pink to read
<i>Ticklishness</i>, <i>Tickling and Laughter</i>,
<i>Remarks on Tickling and Laughter</i>
and <i>Ticklishness, Laughter and Humour</i>.

Fett gedruckter Text

Formatieren Sie fett gedruckten Text (Text, der in kräftigeren Lettern gedruckt ist) mit einem <b> vor dem fett gedruckten Text und einem </b> danach. (Beachten Sie den Schrägstrich „/“ in der schließenden Markierung.)

Satzzeichen bleiben außerhalb der Markierungen für Fettdruck, außer der gesamte Satz oder Abschnitt ist fett gedruckt, oder aber die Interpunktion selbst ist Teil eines Ausdrucks, Titels oder einer Abkürzung in fetter Schrift.

Im Text und der Beispielvorlage zu Kopf- und Fußzeilen finden Sie ein Beispiel.

Manche Projektmanager legen in den Projektkommentaren fest, dass fett gedruckter Text als Text in Großbuchstaben wiedergegeben werden soll.

Hochgestellte Zeichen

In älteren Büchern wurden Wörter häufig mit verkürzten Endungen dargestellt, die dann hochgestellt wurden. Zum Beispiel:
    Genrl Washington defeated Ld Cornwall's army.
Formatieren Sie diese, indem Sie einen einzelnen Zirkumflex ^ einsetzen, gefolgt von dem hochgestellten Text. Also so:
    Gen^rl Washington defeated L^d Cornwall's army.

In wissenschaftlichen und technischen Werken formatieren Sie hochgestellte Zeichen mit umschließenden geschweiften Klammern, { und }, selbst wenn nur ein Zeichen hochgestellt ist.
Zum Beispiel wird
    ... up to xn-1 elements in the array.
formatiert als
    ... up to x^{n-1} elements in the array.

Manche Projektmanager legen in den Projektkommentaren fest, dass hochgestellte Zeichen anders markiert werden sollen.

Tiefgestellte Zeichen

Tiefgestellte Zeichen kommen oft in wissenschaftlichen Texten vor, in anderen Werken sind sie nicht üblich. Formatieren Sie tiefgestellte Zeichen durch Einfügen eines Unterstriches _ und Umschließen der Zeichen mit geschweiften Klammern { und }.
Zum Beispiel wird
    H2O.
formatiert als:
    H_{2}O.

Unterstrichener Text

Formatieren Sie unterstrichenen Text wie kursiv gedruckten, mit <i> und </i>. (Beachten Sie den Schrägstrich „/“ in der schließenden Markierung.)

Unterstreichungen wurden oft benutzt, um eine Betonung anzuzeigen, wenn der Schriftsetzer den Text nicht kursiv setzen konnte, etwa in einem maschinengeschriebenen Dokument.

Manche Projektmanager legen in den Projektkommentaren fest, dass unterstrichener Text mit <u> und </u> markiert werden soll.

G e s p e r r t e r   Text

Formatieren Sie   g e s p e r r t e n   T e x t   mit <g> vor dem Text und </g> danach. (Beachten Sie den Schrägstrich „/“ in der schließenden Markierung.) Entfernen Sie überflüssige Leerzeichen zwischen den einzelnen Buchstaben der Wörter.

Satzzeichen bleiben außerhalb der Markierungen, außer der gesamte Satz oder Abschnitt ist gesperrt gedruckt, oder aber die Interpunktion selbst ist Teil eines gesperrten Ausdrucks.

Diese schriftsetzerische Technik wurde in vielen älteren, insbesondere deutschsprachigen Büchern benutzt, um einen Teil des Textes zu betonen.

Änderungen der Schriftart

Formatieren Sie eine Änderung der Schriftart innerhalb eines Absatzes oder einer Zeile mit normalem Text durch <f> vor der Änderung der Schriftart und </f> danach. (Beachten Sie den Schrägstrich „/“ in der schließenden Markierung.) Benutzen Sie diese Markierungen für alle besonderen Schriftarten oder sonstigen Formatierungen, außer bei fett, kursiv, in Kapitälchen und gesperrt gedrucktem Text, wofür es jeweils eigene Markierungen gibt.

Diese Markierungen sollten z. B. in folgenden Fällen verwendet werden:

  • Antiqua-Schrift innerhalb von Frakturschrift
  • gebrochene Schrift innerhalb eines Abschnitts einer regulären Schriftart
  • eine kleinere oder größere Schriftart nur dann, wenn sie sich innerhalb eines Absatzes mit einer regulären Schriftart befindet (ganze Absätze in einer anderen Schriftart oder -größe: siehe Abschnitt Blockzitate).
  • eine gerade Schriftart innerhalb eines kursiv gedruckten Absatzes

Die genaue Verwendung der Markierungen in einem Projekt wird üblicherweise in den Projektkommentaren erläutert. Formatierer sollten im Projektforum nachfragen, wenn eine Kennzeichnung erforderlich scheint, aber noch nicht diskutiert wurde.

Satzzeichen bleiben außerhalb der Markierungen, außer der gesamte Satz steht in einer anderen Schriftart, oder aber die Interpunktion selbst ist Teil eines Ausdrucks, eines Titels oder einer Abkürzung in der anderen Schriftart.

Unterschiedliche Schriftgrößen

Normalerweise markieren wir Änderungen in der Schriftgröße nicht.

Ausnahmen davon sind, wenn die Schriftgröße sich ändert, um Blockzitate anzuzeigen, oder wenn sie sich innerhalb eines Absatzes oder einer Textzeile ändert (siehe Änderungen der Schriftart).

Wörter in Großbuchstaben

Formatieren Sie Wörter, die in Großbuchstaben gedruckt sind, als Großbuchstaben.

Eine Ausnahme ist das erste Wort eines Kapitels: In vielen alten Büchern ist das erste Wort in Großbuchstaben gedruckt; dies sollte in Groß- und Kleinschreibung geändert werden. So wird "ONCE upon a time," zu "Once upon a time,".

Wörter in Kapitälchen

Kapitälchen in gemischter Schreibweise (Großbuchstaben und Kapitälchen) und nur kapitälchen werden unterschiedlich behandelt:

Formatieren Sie Wörter, die in Kapitälchen in gemischter Schreibweise gedruckt sind, als normale Groß- und Kleinbuchstaben und umschließen Sie den Text mit den Markierungen <sc> und </sc>.
    Beispiel: This is Small Caps
    wird korrekt formatiert als: <sc>This is Small Caps</sc>.

Formatieren Sie Wörter, die in nur als kapitälchen gedruckt sind, als Großbuchstaben und umschließen Sie den Text mit den Markierungen <sc> und </sc>.
    Beispiel: You cannot be serious about aardvarks!
    wird korrekt formatiert als: You cannot be serious about <sc>AARDVARKS</sc>!

Wörter in Überschriften (Kapitel-/Abschnittsüberschriften, Bildunterschriften usw.), die vollständig aus Großbuchstaben bestehen, sollten als Großbuchstaben formatiert werden, ohne <sc> </sc>. Das erste Wort eines Kapitels in Kapitälchen sollte in Groß- und Kleinbuchstaben ohne Markierung geändert werden.

Überdimensionale, verzierte Großbuchstaben als Eröffnung (Initialen)

Formatieren Sie einen großen, verzierten Buchstaben am Beginn eines Kapitels, eines Abschnitts oder einen Absatzes genau so, als wäre er ein gewöhnlicher Buchstabe.

Bindestriche, kurze und lange Gedankenstriche

Normalerweise kommen in Büchern vier Arten solcher Zeichen vor:

  1. Bindestriche: Sie werden verwendet, um zwei Wörter oder eine Vor- oder Nachsilbe mit einem Wort zu verbinden.
    Belassen Sie diese als einzelnen Bindestrich, ohne Leerzeichen davor oder danach.
    Beachten Sie, dass es eine allgemeine Ausnahme dazu gibt, die im zweiten Beispiel weiter unten gezeigt wird.
  2. Kurze Gedankenstriche (En-dashes): Sie sind etwas länger als der Bindestrich und werden für Zahlenbereiche oder als mathematisches Minuszeichen verwendet.
    Formatieren Sie diese ebenfalls als einen einzelnen Bindestrich. Ob Leerzeichen davor oder danach stehen, hängt davon ab, wie es im Buch gemacht wurde. Normalerweise gilt: keine Leerzeichen bei Zahlenbereichen, aber Leerzeichen um mathematische Minuszeichen, manchmal auf beiden Seiten, manchmal nur davor.
  3. Lange (Em-dashes) und extralange Gedankenstriche: Sie dienen in englischsprachigen Texten als Trennzeichen zwischen Wörtern—zum Beispiel für Einschübe wie diesen—, oder wenn einem Sprecher das Wort in der Kehle steckenbl——!
    Formatieren Sie diese als zwei oder, bei besonders langen Gedankenstrichen, als vier Bindestriche. Setzen Sie kein Leerzeichen davor oder danach, auch wenn es im Buch so aussieht.
  4. Bewusst ausgelassene bzw. zensierte Wörter oder Namen:
    Formatieren Sie diese als vier Bindestriche. Deutet der Gedankenstrich ein ganzes Wort an, so werden Leerzeichen davor und danach so gesetzt, als stünde das Wort da. Wenn er nur Teil eines Wortes ersetzt, werden keine Leerzeichen eingefügt. Ist ein normal langer Gedankenstrich gedruckt (in der Länge eines „Em-dash“), dann verwenden Sie auch beim Korrekturlesen nur zwei Bindestriche dafür.

Anmerkung: Steht ein langer Gedankenstrich am Anfang oder am Ende einer Zeile des OCR-Textes, dann verbinden Sie ihn so mit der vorhergehenden oder nachfolgenden Zeile, dass weder Leerzeichen noch Zeilenumbruch rund um den Gedankenstrich stehen. Nur wenn der Autor den Gedankenstrich verwendet hat, um einen Absatz bzw. eine Gedicht- oder Dialogzeile zu beginnen bzw. zu beenden, sollten Sie ihn am Anfang bzw. Ende einer Zeile stehen lassen. (Siehe Beispiele in der Tabelle unten.)

Beispiele – Bindestriche, kurze und lange Gedankenstriche

Vorlage: Richtig formatierter Text: Typ:
semi-detached semi-detached Bindestrich
three- and four-part harmony three- and four-part harmony Bindestrich
discoveries which the Crus-
aders made and brought home with
discoveries which the Crusaders
made and brought home with
Bindestrich
factors which mold char-
acter—environment, training and heritage,
factors which mold character--environment,
training and heritage,
Bindestrich
See pages 21–25 See pages 21-25 kurzer Gedankenstrich
–14° below zero -14° below zero kurzer Gedankenstrich
X – Y = Z X - Y = Z kurzer Gedankenstrich
2–1/2 2-1/2 kurzer Gedankenstrich
I am hurt;—A plague
on both your houses!—I am dead.
I am hurt;--A plague
on both your houses!--I am dead.
langer Gedankenstrich
sensations—sweet, bitter, salt, and sour
—if even all of these are simple tastes. What
sensations--sweet, bitter, salt, and sour--if
even all of these are simple tastes. What
langer Gedankenstrich
senses—touch, smell, hearing, and sight—
with which we are here concerned,
senses--touch, smell, hearing, and sight--with
which we are here concerned,
langer Gedankenstrich
It is the east, and Juliet is the sun!— It is the east, and Juliet is the sun!-- langer Gedankenstrich
"Three hundred——" "years," she was going to say, but the left-hand cat interrupted her. "Three hundred----" "years," she was going to say, but the left-hand cat interrupted her. Auslassungszeichen
As the witness Mr. —— testified, As the witness Mr. ---- testified, Auslassungszeichen
As the witness Mr. S—— testified, As the witness Mr. S---- testified, Auslassungszeichen
the famous detective of ——B Baker St. the famous detective of ----B Baker St. Auslassungszeichen
“You —— Yankee”, she yelled. "You ---- Yankee", she yelled. Auslassungszeichen
“I am not a d—d Yankee”, he replied. "I am not a d--d Yankee", he replied. langer Gedankenstrich

Trennstriche am Zeilenende

Wenn ein Bindestrich als Trennzeichen am Zeilenende steht, dann fügen Sie die getrennten Wortteile wieder zusammen. Handelt es sich tatsächlich um ein zwei- oder mehrteiliges Wort, wie etwa „well-meaning“, dann bringen Sie die Wortteile in eine Zeile, lassen aber den Bindestrich stehen. Wenn ein Wort jedoch getrennt wurde, weil es nicht mehr in die Zeile passte und wenn es normalerweise nicht mit Bindestrich geschrieben wird, dann entfernen Sie den Trennstrich. Lassen Sie das zusammengefügte Wort in der oberen Zeile und setzen Sie danach einen Zeilenumbruch, um das Zeilenformat zu erhalten – das macht es einfacher für die Freiwilligen nach Ihnen. Im Abschnitt Bindestriche, kurze und lange Gedankenstriche dieser Richtlinien finden Sie Beispiele („nar-row“ wird zu „narrow“, aber bei „low-lying“ wird der Bindestrich beibehalten). Folgt nach dem Wort noch ein Satzzeichen, so wird dieses ebenfalls in die obere Zeile übernommen.

Wörter wie „to-day“ und „to-morrow“, die wir heute zusammenschreiben, stehen in alten Büchern oft noch mit Bindestrich. Lassen Sie sie mit Bindestrich, wenn sie so im Text stehen. Wenn Sie nicht sicher sind, ob der Autor einen Bindestrich verwendet hat, so lassen Sie ihn stehen, setzen ein * dahinter und verbinden das Wort wie hier: to-*day. Das Sternchen macht den Nachbearbeiter darauf aufmerksam, der den Überblick über alle Seiten hat und feststellen kann, wie der Autor das Wort üblicherweise geschrieben hat.

Trennstriche am Seitenende

Trenn- und Gedankenstriche am Ende einer Seite werden formatiert, indem Sie das Trennzeichen oder den Gedankenstrich am Ende der letzten Zeile stehen lassen. Setzen Sie ein Sternchen * hinter den Trennstrich.
Zum Beispiel:
 
    something Pat had already become accus-
wird formatiert als:
    something Pat had already become accus-*

Auf Seiten, die mit einem Teil eines Wortes der vorhergehenden Seite bzw. mit einem Gedankenstrich beginnen, setzen Sie ein * vor das Teilwort bzw. den Gedankenstrich.
Um das obige Beispiel fortzusetzen: Formatieren Sie
 
    tomed to from having to do his own family
als:
    *tomed to from having to do his own family

Die Sternchen zeigen dem Nachbearbeiter, dass das Wort beim Zusammenfügen der einzelnen Seiten zum endgültigen E-Book verbunden werden muss.

Einzelne Wörter am unteren Seitenrand

Entfernen Sie diese, auch wenn es die zweite Hälfte eines getrennten Wortes ist.

In einigen älteren Büchern verweist das einzelne Wort am unteren Seitenrand (genannt „Kustos“, üblicherweise am rechten Rand gedruckt) auf das erste Wort auf der nächsten Seite des Buches. Es half dem Drucker, die richtige Rückseite (genannt „Verso“) zu drucken, und seinen Gehilfen, die Seiten für das Binden vorzubereiten. Außerdem diente es als Lesehilfe, damit der Leser nicht mehr als eine Seite umblätterte.

Zusammenziehungen

Entfernen Sie Leerzeichen in Zusammenziehungen: zum Beispiel sollte would n't als wouldn't formatiert werden.

Diese Lücken waren häufig eine Konvention der frühen Drucker. Sie behielten den Zwischenraum bei, um darauf hinzuweisen, dass „would“ und „not“ ursprünglich getrennte Wörter waren. Manchmal ist der Zwischenraum auch nur ein Artefakt der OCR-Software. In beiden Fällen wird er jedoch entfernt.

Unter Umständen geben Projektmanager in den Projektkommentaren vor, dass solche Leerzeichen nicht entfernt werden sollen. Dies ist vor allem bei Texten der Fall, die Umgangssprache bzw. Dialekt enthalten oder in einer anderen Sprache als Englisch verfasst sind.

Gedichte/Epigramme

Dieser Abschnitt bezieht sich auf vereinzelte Gedichte oder Epigramme, die in einem Prosawerk vorkommen. Ganze Gedichtbände werden in den Sonderrichtlinien für Lyrik behandelt.

Markieren Sie Gedichte oder Epigramme, damit der Nachbearbeiter sie schneller finden kann. Fügen Sie eine separate Zeile mit /* am Anfang des Gedichtes oder Epigramms und eine separate Zeile mit */ am Ende ein. Lassen Sie eine Leerzeile zwischen diesen Markierungen und dem Rest des Textes.

Behalten Sie die relative Einrückung der Zeilen eines Gedichtes oder Epigramms bei. Rücken Sie die Zeilen dazu um zwei, vier, sechs (oder mehr) Leerzeichen ein, damit sie so aussehen wie auf der Vorlage.

Wenn eine Verszeile zu lang für die gedruckte Seite ist, steht in vielen Texten das Ende in der nächsten Zeile mit einer großen Einrückung davor. Diese fortgesetzten Zeilen sollten wieder mit der Zeile darüber zusammengefügt werden. Fortgesetzte Zeilen beginnen üblicherweise mit einem Kleinbuchstaben. Sie treten wahllos auf und unterscheiden sich von normalen Einrückungen, die entsprechend dem Metrum des Gedichts regelmäßig auftreten.

Falls das Gedicht auf der gedruckten Seite zentriert ist, versuchen Sie nicht, die Zeilen des Gedichtes beim Formatieren zu zentrieren. Verschieben Sie die Zeilen an den linken Rand und behalten sie die relative Einrückung der Zeilen bei.

Fußnoten in Gedichten sollten beim Formatieren wie reguläre Fußnoten behandelt werden. Zu den Einzelheiten siehe Fußnoten.

Zeilennummern in Gedichten sollten beibehalten werden. Stellen Sie sie ans Ende der Zeile und lassen Sie einen Abstand von mindestens sechs Leerzeichen zwischen den Zeilennummern und dem Ende des Textes. Einzelheiten dazu unter Zeilennummern.

Lesen Sie in jedem Falle die Projektkommentare des Textes, den Sie formatieren. Für Gedichtbände gibt es oft besondere Anweisungen vom Projektmanager. Häufig brauchen Sie bei einem Buch, das überwiegend oder ausschließlich Gedichte enthält, nicht allen diesen Formatierungsrichtlinien zu folgen.


Beispielvorlage:

Richtig formatierter Text:
to the scenery of his own country:

/*
          Oh, to be in England
          Now that April's there,
      And whoever wakes in England
      Sees, some morning, unaware,
That the lowest boughs and the brushwood sheaf
Round the elm-tree bole are in tiny leaf,
While the chaffinch sings on the orchard bough
              In England--now!

And after April, when May follows,
And the whitethroat builds, and all the swallows!
Hark! where my blossomed pear-tree in the hedge
Leans to the field and scatters on the clover
Blossoms and dewdrops--at the bent spray's edge--
That's the wise thrush; he sings each song twice over,
Lest you should think he never could recapture
The first fine careless rapture!
And though the fields look rough with hoary dew,
All will be gay, when noontide wakes anew
The buttercups, the little children's dower;
--Far brighter than this gaudy melon-flower!
*/

So it runs; but it is only a momentary memory;
and he knew, when he had done it, and to his

Briefe/Korrespondenz

Formatieren Sie Briefe und Korrespondenz wie Absätze. Fügen Sie eine Leerzeile vor dem Anfang des Briefes ein. Sie brauchen keine Einrückungen nachzubilden.

Umschließen Sie aufeinander folgende Kopf- oder Fußzeilen (wie z. B. Adressen, Datumsangaben, Anreden oder Unterschriften) mit den Markierungen /* und */. Lassen Sie eine Leerzeile zwischen den Markierungen und dem Rest des Textes. Die Markierungen stellen sicher, dass die jeweiligen Zeilen beim Nachbearbeiten nicht umgebrochen werden.

Rücken Sie die Kopf- und Fußzeilen nicht ein, auch wenn sie in der Vorlage eingerückt oder rechtsbündig sind – richten Sie sie einfach linksbündig aus. Der Nachbearbeiter wird sie entsprechend formatieren.

Beispielvorlage:

Richtig formatierter Text:

<i>John James Audubon to Claude François Rozier</i>

[Letter No. 1, addressed]

/*
<sc>M. Fr. Rozier</sc>,
Merchant-Nantes.
<sc>New York</sc>, <i>10 January, 1807.</i>

<sc>Dear Sir:</sc>
*/

We have had the pleasure of receiving by the <i>Penelope</i> your
consignment of 20 pieces of linen cloth, for which we send our
thanks. As soon as we have sold them, we shall take great
pleasure in making our return.

Aufzählungen

Umschließen Sie Listen mit den Markierungen /* und */. Lassen Sie eine Leerzeile zwischen diesen Markierungen und dem Rest des Textes. Die Markierungen stellen sicher, dass die jeweiligen Zeilen beim Nachbearbeiten nicht umgebrochen werden. Benutzen Sie diese Markierungen für jede Liste, die nicht umformatiert werden soll, beispielsweise Listen mit Fragen und Antworten, Zutaten in einem Rezept usw.

Ausgangstext:
Andersen, Hans Christian   Daguerre, Louis J. M.    Melville, Herman
Bach, Johann Sebastian     Darwin, Charles          Newton, Isaac
Balboa, Vasco Nunez de     Descartes, René          Pasteur, Louis
Bierce, Ambrose            Earhart, Amelia          Poe, Edgar Allan
Carroll, Lewis             Einstein, Albert         Ponce de Leon, Juan
Churchill, Winston         Freud, Sigmund           Pulitzer, Joseph
Columbus, Christopher      Lewis, Sinclair          Shakespeare, William
Curie, Marie               Magellan, Ferdinand      Tesla, Nikola
Richtig formatierter Text:
/*
Andersen, Hans Christian
Bach, Johann Sebastian
Balboa, Vasco Nunez de
Bierce, Ambrose
Carroll, Lewis
Churchill, Winston
Columbus, Christopher
Curie, Marie
Daguerre, Louis J. M.
Darwin, Charles
Descartes, René
Earhart, Amelia
Einstein, Albert
Freud, Sigmund
Lewis, Sinclair
Magellan, Ferdinand
Melville, Herman
Newton, Isaac
Pasteur, Louis
Poe, Edgar Allan
Ponce de Leon, Juan
Pulitzer, Joseph
Shakespeare, William
Tesla, Nikola
*/

Tabellen

Umschließen Sie Tabellen mit den Markierungen /* und */. Lassen Sie eine Leerzeile zwischen diesen Markierungen und dem Rest des Textes. Die Markierungen stellen sicher, dass die jeweiligen Zeilen beim Nachbearbeiten nicht umgebrochen werden. Formatieren Sie die Tabelle mit Hilfe von Leerzeichen, damit sie der ursprünglichen Tabelle möglichst ähnlich sieht. Machen Sie die Tabelle nicht breiter als 75 Zeichen. In den Richtlinien von Projekt Gutenberg heißt es dazu: „... außer dort, wo es unvermeidbar ist. Unter keinen Umständen aber länger als 80 ...“.

Benutzen Sie für das Formatieren keine Tabulatoren, sondern ausschließlich Leerzeichen. Tabulatorsprünge werden bei unterschiedlichen Computern verschieden angezeigt, und die sorgfältige Formatierung würde nicht immer in derselben Weise dargestellt.

Oft ist es schwierig, Tabellen als reinen ASCII-Text zu formatieren. Wenn Sie eine nicht-proportionale Schriftart wie DPCustomMono oder Courier verwenden, ist es leichter. Ziel ist es, die Bedeutung zu erhalten und eine lesbare Tabelle in einem E-Book zu erstellen. Manchmal ist es nötig, das ursprüngliche Format der Tabelle auf der gedruckten Seite aufzugeben. Prüfen Sie Projektkommentare und -forum, ob sich andere Freiwillige auf ein bestimmtes Format verständigt haben. Falls dort nichts steht, finden Sie vielleicht nützliche Hinweise im Forum Gallery of Table Layouts.

Fußnoten in Tabellen gehören an das Ende der Tabelle. Zu den Einzelheiten siehe Fußnoten.

Beispielvorlage:

Richtig formatierter Text:
/*
Deg. C.   Millimeters of Mercury.    Gasolene.
               Pure Benzene.

 -10°               13.4                 43.5
   0°               26.6                 81.0
 +10°               46.6                132.0
  20°               76.3                203.0
  40°              182.0                301.8
*/

Beispielvorlage:

Richtig formatierter Text:
/*
TABLE II.

-----------------------+----+-----++-------------------------+----+------
                       | C  |     ||                         |  C |
Flat strips compared   | o  |     ||                         |  o |
with round wire 30 cm. | p  |Iron.|| Parallel wires 30 cm.   |  p | Iron.
in length.             | p  |     || in length.              |  p |
                       | e  |     ||                         |  e |
                       | r  |     ||                         |  r |
                       | .  |     ||                         |  . |
-----------------------+----+-----++-------------------------+----+------
Wire 1 mm. diameter    | 20 | 100 || Wire 1 mm. diameter     | 20 |  100
-----------------------+----+-----++-------------------------+----+------
        STRIPS.        |    |     ||       SINGLE WIRE.      |    |
0.25 mm. thick, 2 mm.  |    |     ||                         |    |
  wide                 | 15 |  35 || 0.25 mm. diameter       | 16 |   48
Same, 5 mm. wide       | 13 |  20 || Two  similar wires      | 12 |   30
 "   10  "    "        | 11 |  15 || Four    "      "        |  9 |   18
 "   20  "    "        | 10 |  14 || Eight   "      "        |  8 |   10
 "   40  "    "        |  9 |  13 || Sixteen "      "        |  7 |    6
Same strip rolled up in|    |     || Same, 16 wires bound    |    |
  the form of wire     | 17 |  15 ||   close together        | 18 |   12
-----------------------+----+-----++-------------------------+----+------
*/

Blockzitate

Umschließen Sie Blockzitate mit den Markierungen /# und #/. Lassen Sie eine Leerzeile zwischen diesen Markierungen und dem Rest des Textes. Die Markierungen stellen sicher, dass Blockzitate beim Nachbearbeiten richtig formatiert werden.

Abgesehen von den Markierungen sollten Blockzitate genauso formatiert werden wie jeder andere Text.

Blockzitate sind lange Zitate (üblicherweise mehrere Zeilen und manchmal mehrere Seiten), die meistens (aber nicht immer) mit breiteren Rändern oder in einer kleineren Schriftart (oder beidem) gedruckt sind.

Beispielvorlage:

Richtig formatierter Text:

later day was welcomed in their home on the Hudson.
Dr. Bakewell's contribution was as follows:[24]

/#
The uncertainty as to the place of Audubon's birth has been
put to rest by the testimony of an eye witness in the person
of old Mandeville Marigny now dead some years. His repeated
statement to me was, that on his plantation at Mandeville,
Louisiana, on Lake Ponchartrain, Audubon's mother was
his guest; and while there gave birth to John James Audubon.
Marigny was present at the time, and from his own lips, I have,
as already said, repeatedly heard him assert the above fact.
He was ever proud to bear this testimony of his protection
given to Audubon's mother, and his ability to bear witness as
to the place of Audubon's birth, thus establishing the fact that
he was a Louisianian by birth.
#/

We do not doubt the candor and sincerity of the
excellent Dr. Bakewell, but are bound to say that the
incidents as related above betray a striking lapse of

Doppelte Anführungszeichen

Formatieren Sie diese als gewöhnliche doppelte ASCII "-Anführungszeichen. Ersetzen Sie keine doppelten durch einfache Anführungszeichen. Lassen Sie sie so, wie der Autor sie geschrieben hat.

Bei anderen Sprachen als Englisch verwenden Sie bitte die in dieser Sprache üblichen Anführungszeichen, sofern sie verfügbar sind. Die französischen Guillemets «wie hier» sind in den Pulldown-Menüs der Korrekturlese-Oberfläche zu finden, weil sie zum Latin-1-Zeichensatz gehören. Bitten denken Sie daran, eventuelle Leerzeichen zwischen den Guillemets und dem zitierten Text zu entfernen; falls sie benötigt werden, werden sie bei der Nachbearbeitung eingefügt. Das gleiche gilt für Sprachen, die umgekehrte Guillemets »wie hier« verwenden.

In manchen Texten (in Deutsch oder anderen Sprachen) werden Anführungszeichen „wie diese” benutzt. Sie sind nicht in den Pulldown-Menüs verfügbar, weil sie nicht zum Latin-1-Zeichensatz gehören. In diesem Fall folgen Sie den Anweisungen in den Projektkommentaren.

Unter Umständen weist Sie der Projektmanager in den Projektkommentaren an, nicht-englische Anführungszeichen für ein bestimmtes Buch abweichend zu formatieren.

Einfache Anführungszeichen

Formatieren Sie diese als gewöhnliches einfaches ASCII-Anführungszeichen ' (Apostroph). Ersetzen Sie keine einfachen durch doppelte Anführungszeichen. Lassen Sie sie so, wie der Autor sie geschrieben hat.

Anführungszeichen auf jeder Zeile

Stehen bei Zitaten am Beginn jeder Zeile Anführungszeichen, so entfernen Sie alle mit Ausnahme desjenigen in der ersten Zeile.

Geht das Zitat über mehrere Absätze, so sollte am Beginn eines jeden Absatzes ein öffnendes Anführungszeichen stehen.

Oft befindet sich das schließende Anführungszeichen erst ganz am Ende des Zitates, also möglicherweise nicht auf der Seite, die Sie gerade formatieren. Kümmern Sie sich nicht darum – fügen Sie keine schließenden Anführungszeichen hinzu, die nicht auf der Buchseite stehen.

Es gibt einige sprachenspezifische Ausnahmen. Im Französischen wird beispielsweise bei zitierten Dialogen eine Kombination von verschiedenen Anführungszeichen benutzt, um unterschiedliche Sprecher anzuzeigen. Wenn Sie mit einer bestimmten Sprache nicht vertraut sind, prüfen Sie die Projektkommentare oder hinterlassen Sie zur Klärung eine Nachricht für den Projektmanager im Projektforum.

Punkte am Ende von Sätzen

Hinter den Punkt, der einen Satz beendet, gehört ein einfaches Leerzeichen.

Es ist nicht nötig, zusätzliche Leerzeichen nach Punkten zu entfernen, wenn sie schon im OCR-Text sind – wir können dies automatisch in der Nachbearbeitung erledigen. Siehe Vorlage und Text zu Kapitelüberschriften als Beispiel.

Satzzeichen

Im Allgemeinen sollten keine Leerzeichen vor Satzzeichen stehen, mit Ausnahme von öffnenden Anführungszeichen. Falls im OCR-Text ein Leerzeichen vor dem Satzzeichen steht, so entfernen Sie es. Das gilt auch für Sprachen wie Französisch, die normalerweise Leerzeichen vor Satzzeichen benutzen.

Leerzeichen vor Satzzeichen kommen bei alten Büchern manchmal vor, weil im 18. und 19. Jahrhundert vor z. B. Semikolon oder Komma oft „Teil-Leerzeichen“ gesetzt wurden.

Gescannter Text:
and so it goes ; ever and ever.
Richtig formatierter Text:
and so it goes; ever and ever.

Zeilenumbrüche

Lassen Sie alle Zeilenumbrüche stehen, damit der nächste Formatierer und der Nachbearbeiter die Zeilen im Text bequem mit den Zeilen in der Vorlage vergleichen können. Seien Sie dabei besonders vorsichtig, wenn Sie getrennte Wörter wieder zusammenfügen oder Wörter um Gedankenstriche bewegen. Sollte der vorhergehende Freiwillige die Zeilenumbrüche entfernt haben, setzen Sie diese bitte wieder so ein, dass sie der Vorlage entsprechen.

Zusätzliche Leerzeilen, die nicht auf der Vorlage sind, sollten entfernt werden, außer dort, wo wir sie absichtlich für die Formatierung einfügen. Leerzeilen am Ende der Seite sind in Ordnung – sie werden beim Speichern der Seite automatisch entfernt.

Überflüssige Leerzeichen bzw. Tabulatoren zwischen Wörtern

Die Texterkennung verursacht oft überflüssige Leerzeichen und Tabulatoren im Text. Sie brauchen sich nicht die Mühe zu machen, diese Leerzeichen zu entfernen – das kann automatisch in der Nachbearbeitung erfolgen.

Überflüssige Leerzeichen um Satzzeichen, Gedankenstriche, Anführungszeichen herum usw. müssen jedoch entfernt werden, wenn sie das Symbol vom Wort trennen.

Im folgenden Beispiel: A horse ;  my kingdom for a horse. muss das Leerzeichen zwischen „horse“; und dem Semikolon entfernt werden. Die zwei Leerzeichen nach dem Semikolon sind in Ordnung – Sie brauchen keines der beiden zu löschen.

Leerzeichen am Zeilenende

Verschwenden Sie keine Zeit damit, Leerzeichen am Ende jeder Zeile einzufügen. Das kann später automatisch erledigt werden. Es ist auch nicht nötig, überflüssige Leerzeichen am Zeilenende zu entfernen.

Zeilennummern

Zeilennummern werden beibehalten. Stellen Sie diese an das rechte Ende der Zeile, auch wenn die Zeilennummern in der Vorlage links vom Gedicht/Text stehen. Lassen Sie mindestens 6 Leerzeichen zwischen dem Text und der Zeilennummer.

Zeilennummern, die am Seitenrand in jeder oder auch nur jeder fünften oder zehnten Zeile stehen, sind vor allem in Gedichtbänden üblich. Da der Text von Gedichten für das E-Book nicht neu formatiert wird, sind die Zeilennummern auch für den Leser von Interesse.

Zusätzliche(r) Abstand/Sternchen/Zeilen zwischen Absätzen

Die meisten Absätze beginnen direkt in der Zeile nach dem Ende des vorhergehenden Absatzes. Manchmal sind zwei Absätze getrennt, um einen „Gedankenwechsel“ (thought break, tb) anzuzeigen. Ein Gedankenwechsel kann die Form einer Reihe von Sternchen, Strichen oder anderen Zeichen haben, einer einfachen oder blumig verzierten waagerechten Linie, einer einfachen Verzierung oder auch nur einer oder zwei zusätzlicher Leerzeilen.

Ein Gedankenwechsel kann einen Szenen- oder Themenwechsel, einen Sprung in der Zeit oder Spannung anzeigen. Das ist vom Autor gewollt, also behalten wir es bei, indem wir eine Leerzeile, <tb> und eine weitere Leerzeile einfügen.

Projektmanager und/oder Nachbearbeiter können verlangen, dass zusätzliche Informationen in die tb-Markierung mit aufgenommen werden. Beispielsweise unterscheiden einige Projekte verschiedene Arten von tbs durch verschiedene Markierungen, etwa eine Reihe von Sternchen an einer Stelle und eine Leerzeile an einer anderen. In diesem Fall können die Projektkommentare verlangen, dass diese mit <tb stars> und <tb> zu markieren sind. Lesen Sie bitte aufmerksam die Projektkommentare wie immer, damit Sie wissen, was im jeweiligen Projekt verlangt wird. Achten Sie auch darauf, dass Sie diese besonderen Erfordernisse nicht auf ein Projekt mit anderen Anforderungen übertragen.

Von Druckern wurden manchmal dekorative Linien verwendet, um das Ende von Kapiteln anzuzeigen. Da wir bereits Kapitelüberschriften markieren, braucht die tb-Markierung dafür nicht eingefügt zu werden.

Die <tb>-Markierung ist in der Korrekturlese-Oberfläche zum Kopieren und Einfügen verfügbar.


Beispielvorlage:
thought break
Richtig formatierter Text:

like the gentleman with the spiritual hydrophobia
in the latter end of Uncle Tom's Cabin.
Unconsciously Mr. Dixon has done his best to
prove that Legree was not a fictitious character.

<tb>

Joel Chandler Harris, Harry Stillwell Edwards,
George W. Cable, Thomas Nelson Page,
James Lane Allen, and Mark Twain are Southern
men in Mr. Griffith's class. I recommend

Auslassungspunkte „...“ (Ellipse)

Die Richtlinien für Englisch und für andere Sprachen (LOTE, Languages Other Than English) sind unterschiedlich.

ENGLISCH: Lassen Sie ein Leerzeichen vor den drei Punkten und eines danach. Die Ausnahme ist das Satzende: hier steht nach dem letzten Wort kein Leerzeichen, dann vier Punkte und danach ein Leerzeichen. Dasselbe gilt auch für andere Satzendzeichen: die drei Punkte folgen unmittelbar, ohne jedes Leerzeichen.

Zum Beispiel:

     That I know ... is true.
     This is the end....
     Wherefore art thou Romeo?...

Manchmal steht das Satzzeichen auch erst nach der Ellipse. In diesem Fall formatieren Sie so:

     Wherefore art thou Romeo...?

Entfernen Sie vorhandene überflüssige Punkte und ergänzen Sie falls nötig fehlende, um immer die erforderlichen drei (oder vier) Punkte zu erhalten.

LOTE (Languages Other Than English): Hier gilt die allgemeine Regel: „Halten Sie sich so nah wie möglich an die gedruckte Seite“. Fügen Sie also Leerzeichen ein, wenn sie vor oder zwischen den Punkten vorhanden sind, und verwenden Sie die gleiche Zahl von Punkten wie auf der Vorlage. Manchmal ist das auf der gedruckten Seite nicht deutlich zu erkennen; in diesem Fall fügen Sie ein [**unclear] ein, um den Nachbearbeiter auf die Stelle aufmerksam zu machen. (Anmerkung: Nachbearbeiter sollten diese regulären Leerzeichen durch geschützte Leerzeichen ersetzen.)

Akzente und nicht-ASCII-Zeichen

Bitte formatieren Sie diese, indem Sie die entsprechenden Zeichen des Latin-1-Zeichensatzes verwenden, wo dies möglich ist. Die korrekte Formatierung für Nicht-Latin-1-Zeichen finden Sie unter Buchstaben mit diakritischen Zeichen.

Sind diese Zeichen nicht auf Ihrer Tastatur, so gibt es mehrere Möglichkeiten zur Eingabe:

  • Die Pulldown-Menüs in der Korrekturlese-Oberfläche.
  • Applets, die im Betriebssystem Ihres Computers enthalten sind.
    • Windows: ‚Zeichentabelle‘
      Zugriff haben Sie mit:
      Start -> Ausführen -> charmap bzw.
      Start -> Programme -> Zubehör -> Systemprogramme -> Zeichentabelle
    • Macintosh: ‚Tastatur‘ oder ‚Tastaturübersicht‘
      Bis OS 9 findet man es im Apple-Menü;
      unter OS X bis 10.2 im Ordner ‚Anwendungen, Werkzeuge‘.
      ab OS X 10.3 im Input-Menü als ‚Tastaturübersicht‘.
    • Linux: Verschiedene, abhängig von der Arbeitsumgebung.
      Unter KDE können Sie KCharSelect (im Untermenü ‚Dienstprogramme‘ des Startmenüs) ausprobieren.
  • Mit einem Online-Programm, wie zum Beispiel Edicode.
  • Tastenkürzel
    (Tabellen für Windows und Macintosh finden Sie weiter unten in diesem Dokument.)
  • Durch Umschalten auf ein Tastaturlayout oder eine andere Landeseinstellung, die Akzente als Tottasten unterstützt.
    • Windows: Systemsteuerung (Regions- und Sprachoptionen)
    • Macintosh: Inputmenü (in der Menüleiste)
    • Linux: Einstellen der Tastatur in der X-Konfiguration.

Von Project Gutenberg wird als Minimalvariante eine 7-Bit-ASCII-Version des Textes veröffentlicht. Es werden jedoch auch Versionen in anderen Zeichensätzen akzeptiert, durch die mehr Informationen des Originals erhalten bleiben. Project Gutenberg Europe veröffentlicht UTF-8 als Standard-Zeichensatz; andere angemessene Zeichensätze sind dort ebenfalls willkommen.

Gegenwärtig bedeutet das für Distributed Proofreaders, dass Latin-1, ISO 8859-1 und -15 verwendet werden. In der Zukunft wird auch Unicode möglich sein.

Distributed Proofreaders Europe benutzt bereits Unicode.

Für Windows:

  • das Programm ‚Zeichentabelle‘ (Start -> Ausführen -> charmap), dann Ausschneiden (Strg-X) und Einfügen (Strg-V)
  • die Pulldown-Menüs in der Korrekturlese-Oberfläche
  • oder die Tastenkombination ‚Alt+Zifferntasten‘ als Kürzel für einzelne Zeichen.
    Diese Methode ist schneller als Ausschneiden und Einfügen, wenn Sie sich einmal an die Codes gewöhnt haben.
    Halten Sie dazu die ‚Alt‘-Taste gedrückt und geben Sie die vier Ziffern am Ziffernblock der Tastatur ein – die Ziffernreihe über den Buchstaben funktioniert nicht.
    Sie müssen alle vier Stellen eingeben, einschließlich der führenden 0 (Null). Beachten Sie, dass der Großbuchstabe immer um 32 kleiner ist als der entsprechende Kleinbuchstabe.
    Diese Anweisungen gelten für das US-englische Tastaturlayout. Möglicherweise funktionieren sie nicht unter anderen Layouts.
    Die Tabelle unten zeigt die zu verwendenden Codes. (Druckversion der Tabelle)
    Verwenden Sie keine anderen Sonderzeichen, es sei denn, der Projektmanager weist das in den Projektkommentaren ausdrücklich an.

Windows-Tastenkürzel für Latin-1-Symbole
` Gravis ´ Akut (aigu) ^ Zirkumflex ~ Tilde ¨ Umlaut/Trema ° Ring Æ-Ligatur
à Alt-0224 á Alt-0225 â Alt-0226 ã Alt-0227 ä Alt-0228 å Alt-0229 æ Alt-0230
À Alt-0192 Á Alt-0193 Â Alt-0194 Ã Alt-0195 Ä Alt-0196 Å Alt-0197 Æ Alt-0198
è Alt-0232 é Alt-0233 ê Alt-0234 ë Alt-0235
È Alt-0200 É Alt-0201 Ê Alt-0202 Ë Alt-0203
ì Alt-0236 í Alt-0237 î Alt-0238 ï Alt-0239
Ì Alt-0204 Í Alt-0205 Î Alt-0206 Ï Alt-0207 / Schrägstrich Œ-Ligatur
ò Alt-0242 ó Alt-0243 ô Alt-0244 õ Alt-0245 ö Alt-0246 ø Alt-0248 œ [oe] verw.
Ò Alt-0210 Ó Alt-0211 Ô Alt-0212 Õ Alt-0213 Ö Alt-0214 Ø Alt-0216 Œ [OE] verw.
ù Alt-0249 ú Alt-0250 û Alt-0251 ü Alt-0252
Ù Alt-0217 Ú Alt-0218 Û Alt-0219 Ü Alt-0220 Währungen Mathematik
ñ Alt-0241 ÿ Alt-0255 ¢ Alt-0162 ± Alt-0177
Ñ Alt-0209 £ Alt-0163 × Alt-0215
Cedille Isländisch Symbole Akzente Satzzeichen ¥ Alt-0165 ÷ Alt-0247
ç Alt-0231 Þ Alt-0222 © Alt-0169 ´ Alt-0180 ¿ Alt-0191 $ Alt-0036 ¬ Alt-0172
Ç Alt-0199 þ Alt-0254 ® Alt-0174 ¨ Alt-0168 ¡ Alt-0161 ¤ Alt-0164 ° Alt-0176
Hochzahlen Ð Alt-0208 Alt-0153 ¯ Alt-0175 « Alt-0171 µ Alt-0181
¹ Alt-0185 ð Alt-0240 Alt-0182 ¸ Alt-0184 » Alt-0187 Ordnungszeichen ¼ 1Alt-0188
² Alt-0178 sz-Ligatur § Alt-0167 · Alt-0183 º Alt-0186 ½ 1Alt-0189
³ Alt-0179 ß Alt-0223 ¦ Alt-0166 * Alt-0042 ª Alt-0170 ¾ 1Alt-0190

1Wenn es in den Projektkommentaren nicht ausdrücklich verlangt wird, verwenden Sie bitte keine Bruch-Symbole, sondern die Regeln für Brüche (1/2, 1/4, 3/4, usw.).

Für Apple Macintosh:

  • Sie können das ‚Tastatur‘-Programm als Referenz verwenden.
    Bis OS 9 findet man es im Apple-Menü; unter OS X bis 10.2 im Ordner ‚Anwendungen, Werkzeuge‘.
    Ein Bild der Tastatur erscheint. Bei Drücken der Umschalt-, Wahl- oder Befehlstaste bzw. beliebigen Kombinationen wird angezeigt, wie die einzelnen Zeichen erzeugt werden. Anhand des Bildes können Sie sehen, wie Sie ein Zeichen eintippen. Sie können das Zeichen aber auch durch Ausschneiden und Einfügen in die Korrekturlese-Oberfläche übernehmen.
  • Ab OS X 10.3 erfüllt diese Funktion eine Palette, die über das Tastaturmenü verfügbar ist (das Pulldown-Menü, das mit dem Flaggen-Symbol der Landeseinstellungen in der Menüleiste verbunden ist). Sie ist mit ‚Tastaturübersicht einblenden‘ bezeichnet. Befindet sie sich nicht in Ihrem Tastaturmenü oder haben Sie kein solches Menü, können Sie es aktivieren, indem Sie die Systemeinstellungen öffnen und auf ‚Landeseinstellungen‘ klicken. Vergewissern Sie sich, dass ‚Tastaturübersicht in der Menüleiste anzeigen‘ mit einem Häkchen versehen ist. In der Spreadsheet-Ansicht markieren Sie ‚Tastaturübersicht‘ zusätzlich zu etwaigen Landeseinstellungen, die Sie benutzen.
  • die Pulldown-Menüs in der Korrekturlese-Oberfläche
  • Oder Sie geben einfach das Apple-Wahltasten-Tastenkürzel für das benötigte Zeichen ein.
    Diese Methode ist viel schneller als „Ausschneiden & Einfügen“, wenn Sie sich einmal an die Codes gewöhnt haben.
    Halten Sie dazu die Wahltaste gedrückt und geben Sie zuerst den Akzent und dann den Buchstaben ein. Für manche Symbole müssen Sie lediglich die Wahltaste und das Symbol gleichzeitig drücken.
    Diese Anweisungen gelten für das US-englische Tastaturlayout. Möglicherweise funktionieren sie nicht unter anderen Layouts.
    Die Tabelle unten zeigt die zu verwendenden Codes. (Druckversion der Tabelle)
    Verwenden Sie keine anderen Sonderzeichen, es sei denn, der Projektmanager weist das in den Projektkommentaren ausdrücklich an.

Apple-Mac-Tastenkürzel für Latin-1-Symbole
` Gravis ´ Akut (aigu) ^ Zirkumflex ~ Tilde ¨ Umlaut/Trema ° Ring Æ-Ligatur
à Opt-`, a á Opt-e, a â Opt-i, a ã Opt-n, a ä Opt-u, a å Opt-a æ Opt-'
À Opt-`, A Á Opt-e, A Â Opt-i, A Ã Opt-n, A Ä Opt-u, A Å Opt-A Æ Opt-"
è Opt-`, e é Opt-e, e ê Opt-i, e ë Opt-u, e
È Opt-`, E É Opt-e, E Ê Opt-i, E Ë Opt-u, E
ì Opt-`, i í Opt-e, i î Opt-i, i ï Opt-u, i
Ì Opt-`, I Í Opt-e, I Î Opt-i, I Ï Opt-u, I / Schrägstrich Œ-Ligatur
ò Opt-`, o ó Opt-e, o ô Opt-i, o õ Opt-n, o ö Opt-u, o ø Opt-o œ [oe] verw.
Ò Opt-`, O Ó Opt-e, O Ô Opt-i, O Õ Opt-n, O Ö Opt-u, O Ø Opt-O Œ [OE] verw.
ù Opt-`, u